Myofascial Release Schultergürtel

Sonntag, 2. August 2026
Für jedes Level geeignet
8min
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Was du brauchst:

Videobeschreibung

Schulter- Nackenbeschwerden sind bekannt und lässtig. Mit der myofascial Release Technik und dem "Schwabbel" kannst du wunderbar diesen Bereich beleben. 

 

Gerade zwischen den Schulterblättern, ein Bereich den wir selber schwer erreichen können, ist ein wichtiger Bereich, der sowohl Kraft für die aufrichte Haltung und den Kopf benötigt, als auch Geschmeidigkeit für das Gleiten der Schulterblätter. Gleichzeitig mobilisieren wir die Arme in den Schultern. 

Mit wenig viel erreichen.

Transkript des Videos

Mit dem Schwabbel mit der Fascia Roll lässt sich wunderbar die Region zwischen den Schulterblättern beleben. Du brauchst eine Kopfunterlage auf jeden Fall, dass du in der Halswirbelsäule nicht überstreckst. Nimm dir gerne ein Handtuch oder ein Kissen und du legst dir den Schwabbel quer hin. Und dann geht es in die Rückenlage. So findest du am besten die Stelle und wenn du dir unsicher bist, liegt der da oben richtig, wenn du die Arme nach oben holst und rauf und runter ziehst, dann spürst du die Schulterblätter und dann kannst du sagen, okay, vielleicht Tendenz weiter Richtung Halswirbelsäule oder aber ich finde es heute tatsächlich ein bisschen besser Tendenz weiter Richtung Schulterblattspitze, Richtung BH-Ebene möchte ich sagen. Und wenn du jetzt hier auf dem Schwabbel drauf liegst, hol dir die Füße ein bisschen dichter ran, heb das Becken leicht hoch und dann rock dich hier mal vor und zurück, sodass du da mit der Brustwirbelsäule zwischen den Schulterblättern auf dem Schwabbel, ich nenne es gerne rumeierst, dass wir da erstmal so ein bisschen die Struktur beleben. 

 

Im besten Fall ist der Kopf ganz entspannt, schau, dass der Unterkiefer locker hängt undndu schaukelst dich vor und zurück. Und das kann auch mal mehr rechts und mal mehr links sein. Das muss nicht immer in der Mitte sein. Werd da ruhig kreativ. Und auch wirklich gerne ein Minütchen da so drauf rumrocken. Und wenn du das Gefühl hast, es reicht, dann senkst du das Becken wieder ab. Und dann bringst du die Arme über oben einmal kopfwärts, so weit wie es für dich möglich ist und dann kreise die Arme über die Seite wieder zurück. Zieh sie wirklich lang raus, überstreck dich gerne und kreise zurück, sodass du quasi die Schulterblattkanten am Schwabbel spürst und du kannst die Arme auch gerne in der Schulter noch drehen, dass du so ein bisschen einwärts-auswärts drehst. Auch das spürt man wunderbar. Und wenn du das Gefühl hast, du möchtest mit dem Schwabbel weiter runter oder hoch zwischen den Schulterblättern, da haben wir ja ein bisschen Strecke, Macht das ruhig, ist völlig in Ordnung. So, die Armkreise gehen natürlich auch in die andere Richtung über die Weite und zurück. Ja, da merke ich hier links am Schulterblatt, da schimpft die Struktur ein bisschen tatsächlich in dieser Kreisrichtung. Das ist, als wenn ich da über so ein kleines Kraftpaket arbeiten muss und langsam arbeiten.

 

Vielleicht kannst du den Winkel, den Hebel ein bisschen steiler machen. Richtig schön lang raus. Hab das Gefühl, jeder Armkreis ist länger. Du spannst dich so richtig zwischen den Armen auf. Da ist es sehr gut. Und auch hier vielleicht nochmal, wenn du so eine Stelle auch hast, drehe den Arm, spiel da so ein bisschen, was die Bewegung angeht. Und dann treffen wir uns wieder mit den Armen über den Schultern und du kannst auch wunderbar hier die Schere machen. Ein Arm fließt kopfwärts und du nutzt die Brustwirbelsäule auch mit und schiebst dich wie so ein Bananenbogen so ein bisschen immer von Seite zur Seite. 

 

Also du bleibst da jetzt nicht statisch liegen, sondern wir wollen das Ganze in die volle Funktion bringen. Und ich merke auf meiner linken Seite, da tut sich was. Und dann könnt ihr auch mal in der und so ein bisschen federn. Nach hinten und nach unten und einmal wechseln. Also ruhig kreativ werden. Das was dir gut tut, wo du das Gefühl hast, da passiert was. Arme hoch, du kannst auch einmal checken. Beide Arme nach hinten. Ich könnte von der Bewegung noch tiefer gehen, dann komme ich aber aus diesem Punkt, den ich da auf meiner linken Seite merke, ein bisschen raus. 

 

Gar nicht so tief und dann hier eher federn und die Idee haben, die Arme werden länger, dass das Schulterblatt noch weiter hoch gleiten kann. Und das Bouncen ist super. Und auch hier stoppen und gerne kreisend über die Seite zurückkommen. Arme ablegen und vielleicht hast du jetzt schon bei dem Rückweg gemerkt, man spürt auch gerne hier vorne am Brustmuskel einen Zug und da lässt es sich mit dem Schwabbel da zwischen den Schulterblättern gut arbeiten. Du bringst die Arme mal am Boden liegend in die Weite fließend, bis du so den ersten Dehnimpuls für dich spürst und dann kannst du so ein bisschen Tauziehen spielen, so nenne ich das. Am Boden liegend verlängere den linken Arm zur Seite, ziehe dich da so ein bisschen rüber und der rechte Arm geht mit in die andere Richtung. Schieb dich hier schön von Seite zu Seite. Du kippst mit dem Gewicht beim Schwabbel immer so ein bisschen mehr nach rechts und nach links, je nachdem, zu welcher Seite du arbeitest. Das kannst du gerne machen oder aber du kommst in der Mitte an und du kannst natürlich dann auch die Arme wieder wie so ein Stern weiter kopfwärts schieben und das Tauziehen machen. Also wirklich bis du hier oben bist und wieder Tau ziehst. 

 

Also die komplette Linie ab und wenn du so einen Punkt hast, wo du sagst, oh hier ist auch interessant, dann löst du den Unterarm, stellst den Ellbogen auf und dann rotierst du in der Schulter, sodass der Unterarm kopfwärts geht und wieder in die andere Richtung. Und auch hier spürst du, wie die Struktur da zwischen den Schulterblättern daran beteiligt ist und wir hier mit dem Schwabbel über den Druck da faszial das ganze im Release Bereich beleben können. Ich mache das jetzt hier parallel, das geht aber auch asymmetrisch, so dass die Arme im unterschiedlichen Rhythmus arbeiten. Und auch hier erlaube dir, wenn du ankommst, den Winkel in der Schulter zu verändern. 

 

Entweder in diesem Tau-Zieh-Modus arbeiten oder aber auch gerne in dieser Rotationsgeschichte. Da merkt man, je weiter die Arme kopfwärts kommen, desto komplizierter wird das Ganze. Perfekt und auch hier wie gesagt, also die Arme weiter hoch, weiter runter mit gebeugten Armen oder im Tauzieh-Modus. Super! Und dann, ganz wichtig, du bringst die Arme wieder zurück und wir wollen ja spüren, wie es sich anfühlt. Schwabbel raus, ablegen. Das ist immer das Schönste beim Faszientraining. Die Engelsflügelchen liegen wieder. Viel Spaß!

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