Videobeschreibung
Das Schultergelenk ist das beweglichste Kugelgelenk des menschlichen Körpers und verbindet den Oberarmkopf mit der flachen Schulterblattpfanne.
Durch die geringe knöcherne Führung wird es primär durch die Muskeln und Sehnen der Rotatorenmanschette stabilisiert. Es ermöglicht große Bewegungsumfänge in allen Richtungen, ist jedoch anfällig für Verletzungen/Verschleiß sowie Verklebungen.
Mit den Spiky Domes (und einem Gewicht) kannst du diesen Bereich perfekt beleben. Gezielte Druck- und Zugkräfte sowie Bouncen lösen die Strucktur.
Dies führt zu einer schmerzlindernde Wirkung und Wiederherstellung der Beweglichkeit steifer Gelenke.
Transkript des Videos
Der Spiky Dome ist auch wunderbar, wenn du einzeln deine Schulterpartien beleben möchtest und auch so wie auch das Gleiten des Schulterblattes und den Radius des Arms in der Schulter beleben möchtest oder überhaupt die Schulter. Ist es so, dass du den Spiky Dome unter das Schulterblatt parkst. Ja, das fühlt sich im ersten Moment echt so ein bisschen komisch an, weil man so ein bisschen schief liegt, aber so richtig schön so auf dem Schulterblatt drauf. Und ich nehme gerne als Gewicht den Schwabbel, das ist die Fascia Roll vom Eric Franklin. Du kannst aber auch einfach so eine 0,5 Wasserflasche nehmen oder irgendein anderes Gewicht. Vielleicht hast du ja auch eine Hantel zu Hause. Wenn du kein Gewicht hast, ist das auch völlig in Ordnung. Das Ganze geht auch ohne. Du bringst mal mit Gewicht oder ohne den Arm über die Schulter rauf und dann ziehst du den Arm so richtig schön nach oben hoch und dann also mit Zug nach oben hoch und dann lässt du den Zug los. Der Oberarmkopf rutscht zurück aufs Schulterblatt und jetzt pushst du den Oberarmkopf so richtig schön auf das Schulterblatt in den Spiky Dome rein und dann lässt du das Ganze wieder los, ziehst den Arm nach oben und senkst wieder ab. Richtig schön, mit Druck nach unten und mit Zug nach oben hoch in der geraden Linie.
Dann kannst du noch eine Bewegung mitnehmen. Wenn du möchtest, drehst du den Arm einwärts nach innen, um den Zug nach oben zu holen. Du drehst in der Schulter auswärts, während du den Druck nach unten bringst. Nach innen drehen, hoch und nach außen drehen und tief. Achte darauf, dass der Arm nicht so weit kopfwärts ist, sondern wirklich hier über deiner Schulter und gerne auch das Handgelenk strecken. Nicht abknicken oder so halten und wenn dir das mit dem Schwabbel oder mit dem Gewicht zu intensiv ist, leg es einfach zur Seite.
Also entweder gerade rauf und runter oder auch mit einer Innenrotation und einer Außenrotation. Perfekt. Dann ziehst mal den Arm hoch und du lässt den Arm kopfwärts sehr absenken und der Schwabbel wohnt in deiner Handinnenfläche so als Gegengewicht und du senkst den Arm so weit wie es für dich möglich ist. Nicht den Ellbogen abknicken und hier ankommen, sondern in der federnden Position. Und dann möchtest du auch dieses Federn-Bouncen einbauen, als wenn du wie so ein Katapult bist bzw. deinen Arm und nur so weit wie es für dich auch wirklich möglich ist. Das kannst du machen. Du kannst stoppen und langsam den Arm wieder anheben. Manchmal zittert der.
Kommst wieder hoch. Guckst mal, ob du wieder rauf und runter, innen oder außen rotieren willst und wieder nach hinten absenken und federn. Das wäre eine Möglichkeit. Von hier aus kannst du aber auch wunderbar den Schwabbel halten und den Arm über die Seite kreisen, den Elbogen weich lassen, den Arm vielleicht drehen, halt den Schwabbel ruhig fest, bis der Arm wieder am Körper ist. Dann kannst du den Arm wieder heben, absenken und zieh ihn richtig schön nach hinten raus und kreise langsam über die Seite wieder zurück. Schau welcher Hebel was da möglich ist, ob mit oder ohne Gewicht. Und das kannst du natürlich auch in die andere Richtung machen. Über außen und das ist wirklich was anderes. Halleluja. Und über oben wieder zurück. Und wenn du hier einen Punkt in der Weite für dich hast, wo du sagst, hier ist es ja besonders interessant, ich spüre jetzt hier eine schöne Dehnung, kannst auch hier bleiben im Impuls, wo du bist und federn. Das lieben die Faszien wie so Sonnenstrahlen. Und dann kommst du langsam wieder zurück und gerne mit dem Arm neben deinem Körper. Legst den Schwabbel quer, die Handfläche flach drauf und dann ziehst du die Schulter hoch Richtung Ohr und nach unten runter. Wenn du jetzt dein Gewicht nicht hast, also ohne Schwabbel, geht das natürlich auch. Rauf und runter.
Super. Und dann kommt wieder das Schöne, den Spiky Dome raus, ablegen und das Interessante ist jetzt nicht nur die Schulter, sondern wieder die ganze Rumpfseite bis zum Becken, die ganze Armrückseite. Man hat wirklich das Gefühl, man kippt so zur Seite. Also ich finde ja so ein Signature Move an den Schultern sehr sehr wertvoll. Also wenn du die Schultern löst, wie sich das auf deinen ganzen Körper auswirkt und vor allem auch hier auf deine Hals-Nacken-Kiefer-Region. Viel Erfolg!