Myofascial Release Schulter isoliert

Mittwoch, 30. September 2026
Für jedes Level geeignet
8min
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Was du brauchst:

Videobeschreibung

Das Schultergelenk ist abhänging von der umliegenden Struktur. Daher ist es besonders wichtig, diese gezielt zu beleben, so dass Kraft und Beweglichkeit im Gleichgewicht harmonisieren. 

 

Der "Schwabbel" ist hier ein gutes Hilfsmittel. Wenn du ein Befund wie Frozen-Shoulder, Impingement Syndrom oder anderes hast, achte darauf, dass dein Bewegungsausmaß kleiner ist und auf jeden Fall im schmerzfreien Bereich. 

 

Kleiner ist hier feiner ;) Reinspüren, releasen und genießen.

Transkript des Videos

Wenn du auf einer Seite deiner Schulter merkst, die Bewegungseinschränkung ist da oder da ist tatsächlich auch irgendein Befund, Frozen Shoulder zum Beispiel oder ein Impingement oder was man auch haben kann, kann man mit dem Schwabbel wunderbar auch isoliert rechts oder links die Schulter bearbeiten. Unabhängig vom Befund auch einfach so, um den Schultergürtel zu organisieren. Das heißt, du legst den Schwabbel längs und die Idee ist, dass der Schwabbel zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule liegt. Da an der Struktur.

 

Das ist die Idee. Ablegen und dann kommst du in die Rückenlage rein. Wichtig, Kopfunterlage, dass du da nicht in der Halswirbelsäule überstreckt bist. Und du liegst jetzt logischerweise so ein bisschen schief. Wenn du kontrollieren willst, liege ich hier richtig, bring den Arm wieder nach oben und push so nach unten runter und dann merkst du, wie das Schulterblatt, das schiebt sich so, das gleitet so ein bisschen auf dem Schwabbel rauf. Wenn du den Arm zur Seite nimmst, merkst du, ah ok, ich bin auf jeden Fall neben der Wirbelsäule. Ok, dann geht's los. Du lässt das Gewicht so ein bisschen von der Schulter in den Schwabbel sinken und dann lass deinen Arm am Boden liegen, über die Seite kreisen. Soweit wie du merkst, ah schön hier im Brustmuskel, da kommt eine Dehnung und dann hebst du den Arm leicht an und federst, wippst. Und du kannst, während du in der Position bist, den Arm wirklich weich in die Länge schieben. Achte darauf, dass du deinen Ellbogen nicht überstreckst. Also den hast du so weich gebeugt, möchte ich sagen. Wenn du das Talent hast, den Arm zu überstrecken, halte ihn lieber weich gebeugt. Und dann schau mal, ob du während du federst den Arm ein bisschen weiter kopfwärts bringen kannst, so dass wir die Anteile hier vom Brustmuskel ein bisschen verändern, auffächern. 

 

Und wenn deine Hand anfängt zu kribbeln, also wenn du das Gefühl hast, die schläft ein, dann heb den Arm ein bisschen höher oder aber du gehst aus der Bewegung wieder komplett raus. Und dann stoppe das Bouncen, leg den Arm über oben kopfwärts, zieh so richtig schön lang raus und auch wenn deine Bewegung in der Schulter mehr erlauben würde, also ich könnte den jetzt auch noch tiefer ziehen, starte hier wirklich so, dass du den Arm aus dem Augenwinkel sehen kannst und gönn dir wirklich mehr Zug. Also zieh den Arm so richtig schön nach hinten raus und dann von der Schulterblattspitze aus ziehst du den Arm wieder zurück und nach oben hoch. 

 

Richtig schön lang rausziehen und wieder von der Schulterblattspitze zurück. Diese Bewegung, sodass dein Schulterblatt über den Rippenkorb gleitet, über den Schwabbel. Wir wollen die Struktur da so richtig schön in die Länge auseinanderziehen. Und wenn du den Zug kopfwärts richtig schön nach hinten raus hast, kannst du auch hier federn. Die Idee Richtung Boden. Und auch gerne wieder eine Minute oder du zählst, sagst immer ich zähle hier so bis 30 oder bis 60. Beim Faszientraining darf das Ganze ein bisschen länger gehen. Und dann stoppen und über die Seite wieder zurück. Der Rückweg, Faszien lieben einen anderen Weg zurück als hin. Und dann ablegen und entspannen. Dann haben wir noch was Schönes hier. 

 

Du bringst den Arm nach oben hoch und du drehst den Arm nach innen, also einwärts und ziehst den Arm richtig schön hoch, verlängert durch den Mittelfinger, den Zug richtig so ein Sekündchen halten und dann entspanne und während der Arm nach unten sinkt, die Schulter, drehst du auswärts, betonst das mit dem Daumen und jetzt pushst du das Schulterblatt so richtig wie so ein Stempel in den Schwabbel nach unten rein. Du nimmst den Druck wieder raus, das spürt man richtig, man sackt wieder ein. Du drehst nach innen einwärts, während der Arm nach oben in den Zug hoch geht.

 

Den Zug lösen. Dein Arm, die Struktur rutscht von alleine. Dabei drehst du auswärts und dann mit Druck und der Betonung vom Daumen nach unten. Du kannst auch so zwei Minuten gerne arbeiten und zwar langsam, sodass du wirklich spürst, dass die Struktur in deiner Schulter entspannt und der ganze Arm mit der Schulter von alleine runterrutscht. Und erst wenn es nicht mehr geht, dann gibst du den Druck aktiv nach.

 

Okay, dann gibt es noch was Schönes. Lass den Arm quasi in der Achse, so wie er ist. Du ziehst ihn nach oben hoch und dann über die Körpermitte rüber. Der Blick geht gerne mit. Richtig schön lang raus. Nicht den Arm abwinkeln, sondern halte ihn gestreckt, sodass die ganze Armaußenlinie über den Mittelfinger den Zug hält und dann kommst du wieder zurück mit dem Arm oben an und gibst das Gewicht wieder ab. Du ziehst den Arm nach oben hoch und über die Körpermitte rüber, mehr über die Brust, über den Bauch als über deinen Kopf starten und darüber und wieder zurück und entspannen. 

 

Du kannst auch den Arm hoch und dann mehr kopfwärts, so auch über dein Gesicht drüber. Vielleicht spürst du es da ein bisschen mehr. Die Idee ist die Struktur zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule in die Länge zu ziehen mit dem Druck vom Schwabbel. Wop! Wop ist immer, da fühle ich immer wie mein Gewebe entspannt und der Arm zurücksinkt. Und auch hier finde immer gerne einen anderen Winkel und komme wieder zurück. Gerne den Arm in die Weite, kreise wieder zum Körper. Und jetzt kommt der Mega-Effekt.

 

Du nimmst den Schwabbel raus nach dem ganzen Spektakel und spürst einmal nach. Ich habe auch das Bedürfnis, meine Kopfunterlage rauszunehmen und ich mache das ja so oft, aber ich bin immer wieder selber überrascht, was die Auswirkung hier oben von der Schulter auf den kompletten Körper ist. Lass mich wissen, wie es sich bei Dir anfühlt!

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