Myofascial Release Massage Rücken/Wirbelsäule

Sonntag, 2. August 2026
Für jedes Level geeignet
5min
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Was du brauchst:

Videobeschreibung

Der "Schwabbel" ist das perfekte Tool um die Struktur an der Wirbelsäule zu beleben. Mehrere Ebenen bedienen wir gleichzeitig. Nicht nur struckturell bekommen wir mehr Beweglichkeit und Elastizität auch der Spinalkanal profitiert davon und damit auch dein Nervensystem. 

 

Der gesamte Rücken wird freier und deine aufrechte Haltung verbessert sich.

Transkript des Videos

Der Schwabbel ist perfekt, um die Struktur rechts und links neben der Wirbelsäule zu beleben und nicht nur strukturell, sondern auch im Spinalkanal zu arbeiten und vor allem die Beweglichkeit deiner Wirbelsäule zu verbessern. Auf geht's, du kommst in die Rückenlage und du kannst die Füße ruhig weiter auseinander aufstellen. Dann hebst du das Becken hoch und du platzierst dir den Schwabbel so weit du kannst unter den Rücken, sodass der Schwabbel rechts und links neben deiner Wirbelsäule liegt. Und dann lässt du da, wo der Schwabbel liegt, da lässt du den Rücken eintauchen, das Gewicht in den Schwabbel und dann schiebst du das Becken von Seite zu Seite und behalte den Druck auf dem Schwabbel. Du spürst, wie die Struktur da vom Rücken im Kontakt auf dem Schwabbel zur Seite gezogen wird, rechts und nach links. Man darf beim Fascial Release das Ganze so ein bisschen faul und schwer werden lassen. Ich sage mal so eine gute Minute auch und dann kommst du in der Mitte an, rollst den Rücken wieder ein bisschen höher und die Idee ist wirklich Wirbel zu Wirbel zu arbeiten, aber das funktioniert natürlich nicht. 

 

Das heißt, du platzierst den Schwabbel von der Idee ein Wirbel weiter unten, tauchst mit dem Gewicht in den Schwabbel und schiebst das Becken langsam von Seite zur Seite. Das Schöne, die Dornfortsätze der Wirbelsäule, die liegen so richtig schön in der Kuhle vom Schwabbel und diese beiden Kugeln sind links und rechts neben der Wirbelsäule und dadurch, dass der weich ist und so beweglich ist, können wir da so richtig wie so ein Bär am Baum liebevoll eintauchen und in die eigene Massage gehen. Und du arbeitest dich mit dem Schwabel nach unten runter. Ich mache das jetzt ein bisschen schneller. Du nimmst dir die Zeit, wirklich die Wirbelsäule da komplett einmal zu beleben. Je tiefer du kommst, musst du mal schauen, wenn ihr so in dem Übergang von der Brustwirbelsäule in den unteren Rücken, da wo so die Rippchen sind, da liegen die Nieren, guck, dass du nicht mit dem Becken hängst, sondern dass du wirklich das Becken gehoben hältst. 

 

Du kannst den Po-Muskel aktivieren und schieb dich da rein. Und wenn du hier das Gefühl hast, das stresst ein bisschen, dann die Bewegung vielleicht noch langsamer machen oder aber aus dem Bereich rausgehen und weiter unten und weiter oben arbeiten. Die profitieren auch davon. Manchmal wird es aber auch besser, also wenn du da erst im ersten Moment denkst, so uiuiui und du liebevoll da mit dem Becken von Seite zu Seite dich schiebst, kann es sein, dass die Struktur und dass der Impuls besser wird. Bauchgeräusche sind völlig normal und wenn du hier unten im unteren Rücken in der Lendenwirbelsäule angekommen bist, wo die Lumbalfaszie sitzt, da darfst du so richtig dich ein Sekündchen länger aufhalten. Achte darauf, dass das Becken, der Po nicht hängt, sondern dass du wirklich da in der Länge bist. Und da kann man auch mal so ein bisschen mit dem Becken kürzer und knackiger arbeiten, so ein bisschen schneller. Und dann wirklich wieder bis ans Kreuzbein, nach unten ran und auch hier schieben. 

 

Also die ganze Wirbelsäule entlang arbeiten, Schritt für Schritt und dann nimmst du ihn, wenn du unten angekommen bist, den Schwabbel weg, rollst ab und spürst einmal nach. Also nimm dir die Zeit, ich habe das jetzt relativ schnell gemacht, aber nimm dir die Zeit von der Idee wirklich jeden einzelnen Wirbel, jede einzelne Region deiner Wirbelsäule zu beleben. Viel Spaß!

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