Myofascial Release Massage Knie-Unterschenkel

Sonntag, 12. Juli 2026
Für jedes Level geeignet
5min
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Was du brauchst:

Videobeschreibung

Das Kniegelenk, mit zahlreichen Bändern und der umgebenden Muskulatur, ist ständiger Belastung ausgestzt.

 

Dadurch ist es anfällig für Verschleiß und Verletzungen. Mit der Myofascialen Release Massage und dem "Schwabbel" können wir behutsam diese Region unterstützen. Auch die Struktur am sensiblen Schienbein, lässt sich mit dem "Schwabbel" sehr gut  beleben. 

 

Es ist verrückt, wie gut sich diese Massage auf deinen Körper und ganz besonders auf dein Bein auswirkt. 

Transkript des Videos

Mit dem Schwabbel kannst du wunderbar die Struktur vorne am Knie beleben, also um eine stärkere Flexion rein zu bekommen oder aber auch vielleicht das Knie mehr strecken zu können. Auf geht's, du kommst in den Vierfüßler und dann parkst du den Schwabbel unter deinem Knie und du eierst quasi so ein bisschen auf dem Schwabbel rum, so ein Kreisen oder so ein Schieben rechts links, ohne dass du jetzt noch großartig Druck mit dem Knie auf dem Schwabbel gibst. Das Eigengewicht in der Position reicht durchaus aus.

 

Deine Kniescheibe, die Patellasehne, die freut sich da endlich mal aktiv in eine sanfte Strukturbelebung zu kommen. Richtig schön einmal drauf rum eiern. Das Tolle ist gleichzeitig in der Hüfte mobilisieren wir oder produzieren wir da die Gelenkflüssigkeit so ein bisschen nach. Toll! Kompaktes Training. Und auch hier wirklich so zwei Minuten oder eine gute Minute, möchte ich mal sagen, darfst du das ruhig wirklich machen. Gerade wenn du so im Kniestand gerne auch mal Probleme hast, mach das mal, probier es aus, ob es vielleicht helfen könnte. Und ganz schön finde ich immer, wenn man hier fertig ist, einmal den Schwabbel rausnehmen und nachspüren, ja, beide Seiten. Ich habe das Gefühl, dass mein Oberschenkel wirklich länger ist und das Knie weicher und breiter, flacher in der Matte ist. Wenn du mit dem Knie gearbeitet hast, was wunderbar in der Kombi geht, platziere die Hände ein bisschen weiter nach vorne. 

 

Den Unterschenkel und zwar die Vorderseite, die ja auch schwierig ist selbst selbst zu beleben. Da ist der Schwabbel wieder ein gutes Tool. Du verlagerst das Gewicht vor und ziehst das Knie ran, sodass der Schwabbel am Schienbein entlang am Unterschenkel einmal rollen kann. Und da darfst du auch gerne so übers Knie und übers Gelenk rüber rollen. Und du musst nicht immer gerade sein. Das darf auch mal mehr innen, mehr außen sein oder mal schief. Der Schwabbel hat da so eine richtig schöne Kuhle, wo dein Schienbein drin arbeiten kann.

 

Und nutzt deine Körperbewegung, das Gewicht nach vorne und nach hinten zu verlagern. Und richtig schön auch über das Sprunggelenk rüberrollen. Das Tolle ist, da muss man gar nicht das Gesicht verkneifen. Das ist wirklich schmerzfrei. Super. Und dann stoppe. Man spürt es immer sehr gut, wenn man dann nach hinten in den Fersensitz geht, wie flach die Seite ist, wie leicht das Sprunggelenk sich öffnen kann im Gegensatz zu meiner anderen Seite. Um jetzt von der Rückseite noch das Knie und die Oberschenkelrückseite ein bisschen zu beleben, lässt sich der Schwabbel wunderbar in der Kniekehle parken, wie so ein Knochen in der Kniekehle. Und dann halt ihn fest, verlagert das Gewicht nach hinten, sodass du spürst, dass du in den Schwabbel eintauchst und dann federwipp quasi mit dem Becken, mit dem Gewicht nach hinten. Schau, du kannst mal so ein bisschen mit dem Becken auch arbeiten. 

 

Das heißt, wenn du den unteren Rücken rundest und das Becken einrollt, kippst, zieht sich die Struktur zusammen und wenn du das Becken nach hinten rausstrahlst, streckst du die Struktur und auch den Beckenboden. Das kannst du machen, du kannst in der Position bleiben und so federn und vielleicht mal so ein bisschen mehr rechts und links oder aber du nimmst gerne mal so eine Kippbewegung vom Becken mit. Die Wade profitiert auch davon. Und dann stoppe, nimmst es raus und du kannst den Unterschied spüren, indem du dich absetzt. Ich fall jetzt so richtig in die Seite rein, weil ich da wesentlich mehr Länge habe.

 

Ein toller Vergleich ist auch, wenn du die Beine streckst. Ja, die Seite, die ich jetzt bearbeitet habe, da kommt die Ferse wesentlich leichter einfach am Boden an. Auf der anderen Seite muss ich kämpfen und ehrlicherweise kommt sie da nicht am Boden an und das Bein ist auch wesentlich mehr gestreckt als die nicht bearbeitete Seite. Probiere das gerne einmal aus. Ich freue mich auf dein Feedback.

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