Myofascial Release Massage an dem Sitzbeinhöcker

Sonntag, 15. März 2026
Für jedes Level geeignet
5min
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Was du brauchst:

Videobeschreibung

Die Sitzbeinhöcker sind zentrale knöcherne Bezugspunkte für den Beckenboden – insbesondere für die quer verlaufende mittlere Muskelschicht. Der Beckenboden ist mit viel faszialer Struktur durchzogen. Durch das bewusste Arbeiten mit dem Ball entsteht eine tiefere Verbindung zur Struktur.

 

Spannungen können sich lösen, die Aktivierbarkeit des Beckenbodens verbessert sich und das Gewebe gewinnt an Geschmeidigkeit und Reaktionsfähigkeit sowie eine bessere Gleitfähigkeit der Strukturen an- und miteinander.

 

Gleichzeitig beleben wir unsere Laterallinie durch sanftes Federn, so dass wir weitere Strukturen dazu nehmen. Das Zusammenspiel vom Beckenboden, Zwerchfell und den Armlinien zur Atmung.

Transkript des Videos

Mit dem Ball kannst du wunderbar, wirklich isoliert gut die Region um den Sitzbeinhöcker beleben. An den Sitzbeinhöckern dran sind ja viele wertvolle Strukturen, wie unter anderem auch setzt da der Beckenboden an. Und der Beckenboden, der Muskel ist wirklich mit viel Faszien durchzogen. Das heißt, um da zu beleben, ist es ja immer ein bisschen schwierig. aber der Ball kann wunderbar am Sitzbeinhöcker und natürlich auch die Gluten und sowas alles mögliche beleben. Und zwar gehst du in den Z -Sitz und du legst dir den Ball unter den Sitzbeinhöcker, unter die Beckenhälfte. Und da spürst du so richtig schön auch den Sitzbeinhöcker.

 

Also alleine das zu schulen, ach, das ist mein Sitzbeinhöcker, den ich da spüre. Und jetzt ist es so ein bisschen im Freestyle. Bearbeitest du quasi da die Region vor und zurück oder zur Seite oder du drehst dich auch vom Oberkörper her. Und da kannst du wunderbar langsam im Tempo die ganze Region einmal beleben. So richtig schön rum. Das Bein vielleicht mal mehr aufstellen. Den Oberkörper mehr nach vorne. Aber so richtig so um den Sitzbeinhöcker rum. Und es geht jetzt auch nicht darum, wie schön das aussieht, sondern es soll eher funktional sein. Und wie gesagt, wenn der Ball ein bisschen weicher ist, wunderbar. Je härter er ist, desto intensiver ist es natürlich auch. Vor allem, wenn du so direkt über den Sitzbeinhöcker rüberrollst. Nichtsdestotrotz vielleicht weniger Druck nehmen. Belebe die Struktur. Dein Körper wird es dir danken und vor allem die Faszien. Du kannst auch quasi den Ball in der Position da halten und mit dem Oberkörper von Seite zu Seite oder nach vorne und kreisen, also dadurch eine Bewegung reinbringen.

 

So gibst du mal mehr Druck und mal weniger drauf. Und das ist immer so ein bisschen im Freestyle, dass du dahin gehst. Und wenn du noch mehr möchtest, neigst du dich quasi darüber, da kannst du den Arm mitnehmen. Du neigst dich richtig darüber und dann federst du in die Position rein. Und auch hier, wenn du wieder rausgehst, lege den Ball vielleicht auf eine andere Stelle, aber ruhig dicht am Sitzbein. Den Arm hochnehmen und lass den Arm in deiner Ohrlinie. Und schau, dass du jetzt nicht noch den Arm abknickst, sondern lass den Ellenbogen gestreckt, sodass wir die Seitlinie auch dabei haben. Und ich drehe mich mal zu dir. Du weißt jetzt, wie der Ball am Becken liegen soll bzw. unterm Sitzbeinhöcker, sodass wir von hier aus noch, ich möchte mal sagen, mehrere Regionen mit einbauen. Du neigst dich rüber, federst zur Seite.

 

Du möchtest jetzt nicht aktiv nur nach links in die Bewegung rein, sondern hier auch deine rechte Seite so richtig schön aufspannen und dann auch gerne mal mit dem Brustbein und dem Blick zum Boden federn und dann über die Diagonale vielleicht ein bisschen mehr nach vorne kommen, sodass wir auf der einen Seite hier faszial gut arbeiten und auf der anderen Seite da am Sitzbeinhöcker das Ganze noch mal. Das Ganze geht natürlich auch nach oben rotiert zur Decke und da kannst du auch wieder im Freestyle sein und erlaube dem Arm wirklich die Diagonale zu nehmen, als wenn du so ein Gummiband im Arm hättest. Und vielleicht spürst du das wirklich hier komplett auf deiner ganzen Linie und nutze deinen Bewegungsraum und spiel damit ein bisschen. Richte dich wieder zurück und dann kannst du natürlich das Wiederholen und Wiederholen und den Ball nochmal in eine andere Position nehmen. Und wenn du den Ball rausnimmst und das Becken wieder absenkst, dann merkst du richtig, wie du mit dem Becken tiefer kommst und die Struktur am Becken belebt hast. Dann holst du gerne, das mache ich immer, damit das Hüftgelenk auch wieder weiß, dass es ein Gelenk ist, die Füße nach vorne, die Hände nach hinten und pendel mit den Beinen von Seite zu Seite, sodass dein hüftgelenktes Becken wieder weiß, was Sache ist.

 

Und so kannst du dann auch wunderbar die Beine auf die andere Seite pendeln und deine linke Seite bearbeiten. Ich wünsche dir viel Erfolg und schreib mal, was passiert ist, wie es sich anfühlt. Dankeschön.

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