Videobeschreibung
Die Darmbeinstachel dienen als Ursprung für verschiedene Muskeln und Bänder. Wir können hier mit dem Ball sehr gut diesen Bereich beleben und erreichen damit eine bessere Aufrichtung und Zentrierung unseres Beckens. Insbesondere im Pilates die Rippen- Beckenverbindung.
Ebenso profitieren in diesem bereich unsere Organe durch die myofascial massage.
Transkript des Videos
Mit dem Ball kann man wunderbar vom Beckenstachel, quasi so die Idee ist es mehr oder weniger, ja auch so ein bisschen den Iliakus, also die Struktur wirklich im Becken, also die Faszien wohnt ja überall und im Becken ist die ja auch ausgekleidet. Vielleicht auch den Hüftbeuger so ein bisschen, den Transversus und alles Mögliche, was wir da irgendwie haben. Vielleicht auch organisch, also der Darm. Also auch unsere Organe sind ja mit Faszien umhüllt und sowas. Und wenn wir hier unten arbeiten, könnte es sein, dass wir auch organisch den Darm so ein bisschen wieder Raum und Beweglichkeit wiedergeben.
Ja, der liebt das. Der Darm braucht Freiheit, um das Ganze, was wir da auf uns nehmen, zu verarbeiten. Ich bin aber ehrlich, mit dem Ball ist es intensiv. Also von daher sei ehrlich zu dir und wenn das zu fies ist, dann mach das lieber nicht. Und zwar ist die Idee, du kommst in die Bauchlage und du spürst relativ deutlich deinen Beckenstachel. Und du legst dir den Ball todesmutig innen, medial quasi, da in die Region. Ich bin ehrlich, je nach hormoneller Phase, wo du gerade bist, kann es wirklich, also ist der Bandapparat ja mal weicher und mal härter. Also wenn du jetzt den Ball da abgelegt hast und sagst, “Sag mal Jenni, hast du sie noch alle?" Ja, dann nimm sie raus. Und das heißt nicht, dass das ein anderes Mal vielleicht nicht funktioniert. Also liebevoll mit deinem Körper umgehen, vor allem in dieser Region. Und dann legst du dich erst mal ab, Hände übereinander und die Stirn drauf. Und ich bin ja so ein Fan, allein durch die tiefe Atmung, wenn du bis tief in den Bauch atmest, dann spürst du den Ball relativ deutlich und gönn dir das mal ruhig. Und wenn du ausatmest, spürst du richtig schön, wie die Bauchdecke, wie die Struktur weich wird und der Ball immer ein bisschen tiefer eintauchen kann.
Und ehrlicherweise, irgendwann merkst du zwar noch den Ball, aber der ist jetzt nicht mehr so aggressiv, so penetrant. Du siehst ihn jetzt bei mir im besten Fall vielleicht gar nicht mehr so deutlich. Ja, also er liegt da noch. Und ich merke, je mehr ich ausatme und die Struktur entspanne, desto tiefer komme ich rein. Ich rede jetzt zwar dabei, aber schaue, dass du nicht dabei redest. Also konzentriere dich auf die Atmung und konzentriere dich darauf, dass du wirklich die Erlaubnis gibst, dass der Ball in dein Gewebe eintauchen kann. Und wenn wir jetzt hier drin liegen, kannst du die Seite, das Bein nach unten so ein bisschen verlängern, nur so ein kleines Stückchen, als wenn so ein Gummiband in die Länge zieht. Und dann lässt du den Zug wieder los. Entspannen und auch den Po-Muskel. Man merkt das sehr deutlich, ob die Entspannung wieder da ist. Und dann wiederhole, verlängere nach unten raus. Und es ist nicht ein Anspannen und Strecken, sondern wirklich eher so die Idee haben, dein Bein fließt aus deinem Hosenbein raus. Und wieder lösen. Tief atmen. Jawohl. Dann, also das kannst du machen, das Bein lang nach unten raus und wieder hoch.
Dann merkst du, dass der Ball immer so ein bisschen punktuell, so ein bisschen mehr cranial caudal, also kopfwärts, schwanzwärts, bauchwärts rollt. Oder auch wenn es möglich ist, schaukelt das Becken von Seite zu Seite, aber wirklich langsam. Und ich finde, da spürt man wunderbar, wie die Struktur nachgibt. Wenn dein Bauch Geräusche macht, perfekt, dann hast du da schon richtig gut was in der Region belebt. Perfekt, also das ist auch eine Möglichkeit. Dann bleib gerne wieder in der Mitte angekommen. Verlänger das Bein nach unten raus und beug das Knie. Und die Idee ist, den Oberschenkel mit dem Knie noch weiter nach unten raus zu verlängern.
Das heißt, automatisch kommt so ein bisschen mehr Gewicht auf die linke Seite, da wo jetzt ein Ball ist. Und wenn du möchtest, kannst du den Oberschenkel über die Länge auch leicht anheben. Aber guck, ob das für dich wirklich möglich ist. Dann merkst du vielleicht einen deutlicheren Zug und Druck im Bauch, dass der Hüftbeuger vielleicht ein bisschen aktiver auch wird. Und dann senkst du das Bein wieder ab, streckst das Knie und legst das Bein in die Länge. Und dann langsam, nicht zu schnell, nimm den Ball raus und leg einmal ab und dann vergleich einmal deine rechte und deine linke Körperhälfte.
Vielleicht auch mal tief durchatmen und stütz dich auch gerne mal hoch. Oft ist es so, wenn jetzt quasi die Schwerkraft, wenn du dann in den Stand kommst und du dich aufrichtest, dass du wesentlich leichter das Becken auf der Seite aufrichten kannst. dass da mehr Freiheit ist. Ich bin gespannt, was du berichtest.