Videobeschreibung
Mit dem "Schwabbel" können wir am Kreuzbein die Strukturen sehr gut beleben. Duch die Bewegungen erreichen wir den gesamten Organismus, muskulär sowie organsich.
Der "Schwabbel" ist hier eher Freund als Feind ;)
Transkript des Videos
Für den unteren Rücken, das Kreuzbein, die Lumbalfaszie, kannst du mit dem Schwabbel auch wirklich im schmerzfreien Bereich wunderbar die Struktur beleben. Du kommst in die Rückenlage und legst den Schwabbel, wir starten mal mit quer, unter dein Kreuzbein, sodass du dein Becken da drauflegen kannst. Park die Füße ruhig mattenbreit auf und dann ist es die Idee, dass du das Becken ausschüttelst und der Schwabbel, ich finde den sehr schön für dieses. Das ist so richtig, so lockern, auslockern, im Beckenboden lösen, ohne dass es dich großartig stresst. Gesäß ist entspannt, Oberschenkel sind entspannt. Und richtig schön lockern. Ja, das kann man auch gerne wirklich so ein, zwei Minuten machen, dass sich das Ganze da löst. Man darf gar nicht so lange darüber nachdenken, weil dann ist dieses lockernde Schütteln, dann wird das schon wieder anstrengender.
Und wenn du hier schön geschüttelt hast, stoppe mal und man schwimmt quasi auf dem Schwabbel so ein bisschen weiter, als wenn man so auf einer Luftmatratze auf dem Meer unterwegs ist. Und dann kannst du das Ganze nicht mit Schwung machen, sondern du schiebst, du shiftest das Becken von Seite zu Seite, sodass du die Struktur am Kreuzbein, am Becken da unten, in alle Richtungen ziehen kannst. Ein bisschen auseinander. Und das muss jetzt nicht immer wirklich parallel auf einer Linie sein. Das darf auch mal mehr in so diagonalen Zügen sein, als wenn du das Becken noch so ein bisschen mal schiebst und ziehst.
Also wenn du so ein Bettlaken oder so ein Stoff dahinten auseinanderziehen möchtest. Da kippt man auch so ein bisschen. Das ist völlig in Ordnung. Das ist so ein Freestyle und man merkt die kleinen Kugeln, die einem so ein bisschen immer das Gleichgewicht, das Pin, dass man so ein bisschen abkippt, Und dann kommst du wieder in deiner Mitte an, hebst das Becken hoch. Du machst es natürlich ein bisschen länger als ich jetzt hier und senkst das Becken ab. Und das ist der Hammer, wie tief du mit dem Becken bist und wie viel Länge deine Lendenwirbelsäule bekommen hat.
Also es fühlt sich wirklich so an, als wenn du flach im Boden liegst, nur durch diese kleine Bewegung im absoluten schmerzfreien Bereich. Jetzt hatten wir den Schwabbel quer. Du kannst ihn aber auch längs unter dein Becken legen, sodass die eine Kugel Richtung Steißbein, Kreuzbeinspitze zeigt und die andere die Wirbelsäule hoch. Und dann kannst du wie so eine Schiffsschaukel vom Becken aus arbeiten und der Schwabbel der rollt richtig schön weich, sanft über die Gluten, über die Po-Struktur noch rüber und auch den Übergang im unteren Rücken. Und manchmal haut der so ein bisschen ab, dann kann man den sich wieder ein bisschen höher parken. Ja, guck mal, dass du da deinen Bereich gut ausmalst.
Und du weißt bestimmt, wenn du dem Video mit dem kleinen Lacrosseball arbeitest, wenn wir in die Gluten gehen punktuell, das ist schon recht unangenehm da in der Struktur. Und der Schwabbel, der arbeitet da so ein bisschen oberflächlicher, ohne dass es dich stresst. Vielleicht schon mal eine gute Idee, so vielleicht die Struktur schon mal vorzubeleben und dann punktueller rein zu gehen, wäre eine Idee. Und dann kommst du da an, platzierst den nochmal neu und dann lässt du die Beckenhälfte von Seite zu Seite kippen, als wenn du einmal mit der Po-Backe den Boden berühren möchtest.
Und dann rollst du da schön rüber. Und kannst so ein bisschen, ich möchte mal sagen, so einen kleinen Druckpunkt nach unten geben. Dann lässt du den los und holst das Becken wieder hoch. Schau mal, dass du das Ganze ohne viel Fußarbeit machst. Also jetzt nicht den Fuß in den Boden drücken, um das Becken hoch zu heben, sondern das machst du eher bewußt aus dem Becken heraus. Andere sagen eher, ich merke das im unteren Rücken, guck ob es dir gut tut. Das wäre eine Idee. Und dann komm in der Mitte wieder an, heb das Becken hoch, Schwabbel rauslegen und einmal nachspüren. Herrlich! Ein Traum! Lass es mich wissen, wie es dir gefallen hat.