Myofascial Release für die Füße, der Plantarfaszie mit den Spiky Domes
Videobeschreibung
Die Spiky Domes eignen sich wunderbar, um im myofascial Release Bereich die Plantarfaszie zu beleben. Die Plantarfaszie ist eine der dicksten Faszien im menschlichen Körper.
Die Beweglichkeit ist immens wichtig, damit die Achillessehne Kraft in die Plantarfaszie übertragen kann und umgekehrt. Die Spiky Domes sind mit ihrer stacheligen Oberfläche perfekt, um die Verklebungen zu lösen. Dadurch erreichst du mehr Beweglichkeit und regst den Stoffwechsel in den Faszien wieder an. Dieses kann sich bis in den unteren Rücken auswirken.
Nach dem Beleben mit den Spiky Domes erleben viele ein leichteres und tieferes Bücken, gestrecktere Knie sowie "durchlüftete" warme Füße. Auch die oberflächige fasziale Rücken- und Vorderseite deines Körpers profitieren von diesen Übungen.
Es ist ein wunderbares Gefühl im gesamten Körper.
Transkript des Videos
Faszial zu arbeiten sind die Spiky Dooms ein tolles Tool, um das Gewebe zu beleben und den Fokus mehr auf die Faszien zu bringen. Bedingt dadurch, dass die natürlich Noppen haben, da kommen wir tiefer in die Struktur rein. Und dadurch, dass sie liegen, bleiben sie am Boden fest. Das heißt, du bewegst dich mit deinem Körper auf den Spiky-Domes. Finde ich eine ganz tolle Sache. Wir starten mit den Füßen. Auch da ist es ein ganz toller Punkt. Kleiner Hinweis. Wenn du mit den Spiky-Domes arbeitest, an deiner Haut, egal ob du barfuß bist oder Socken an hast, eine Buchse an hast, dein Gewebe wird Abdrücke bekommen. Also obacht, wann du mit den Spiky-Domes arbeitest, weil die Struktur, da sind so kleine Pünktchen drauf. Das wird aber mindestens, spätestens nach 24 Stunden sollten die wieder weg sein.
Aber das ist mal eine ganz gute Geschichte, wenn man das mal sieht, dass das in die Struktur reingeht und das es funktioniert. Für die Füße stellst du dir die Spiky Domes wirklich dicht aneinander und du kannst auch eine Wand als Unterstützung nehmen, wenn es zu wackelig ist. Wie gesagt, es geht jetzt hier nicht um die Schönheit, sondern einfach um die Funktionalität. Und wir starten, du steigst auf die Spiky Domes drauf und gehst wieder runter. Immer schön oben drauf und unten runter. Du kannst auch nach vorne runter gehen, das ist völlig egal. Und vielleicht auch mal dein Startbein wechseln, dass du nicht immer mit dem gleichen oben drauf gehst. Das schult natürlich auch das Gleichgewicht. Und die Idee ist, deine Fußsohle, die Plantarfaszie, so ein bisschen damit zu beleben. Und je nachdem, das kannst du gerne so machen. Das ist eine Idee, die Struktur zu beleben.
Und wenn du sicher bist oder aber dir die Wand, einen Stuhl als Unterstützung dazu holen möchtest, gerne oben drauf bleiben und auf den Spiky Domes laufen und vielleicht auch vom Tempo her wieder langsamer werden, dass der Druck, der Kontakt von der Fußsohle zum Spiky-Dome quasi bleibt. Aber nur bedingt dadurch, dass du die Beine mal ein bisschen beugst und das Gewicht ein bisschen verlagerst, mal rechts und mal links ein bisschen mehr ist. Und wenn du das hier oben geschafft hast, geht es auch, dass du oben ankommst und so ein bisschen federnd wippen.
Das finden Faszien immer gut. Gleichzeitig finden das auch deine Bandscheiben gut, der ganze Körper vielleicht. Und dann muss man auch gar nicht so still stehen. Du siehst ja auch, ich verlagere mein Gewicht auch manchmal so ein bisschen nach vorne, zur Seite oder vielleicht auch kreisen, dass du nicht nur punktuell auf einer Seite immer drauf bist.
Und diese Idee, die Fußsohle zu beleben, kannst du ruhig wiederholen. Du kannst auch wieder runter gehen und wieder drauf oder oben auf den Spiky Domes drauf stehen bleiben und laufen oder aber auch federnd wippen. Nimm dir da ruhig Zeit, belebe deine Fußsohle so wie es sich für dich wunderbar gut anfühlt. Das ist quasi im Fußgewölbe die komplette Fußsohle. Und dann runtergehen und auf jeden Fall nachspüren. Ich bin auch neugierig, ich gucke mal unter meine Fußsohle, da sieht man schon so ein paar Punkte, schau auch du gerne einmal nach. Dann ist es wunderbar, was man auch machen kann, wo wir schon die rückwärtige fasziale Kette aktivieren. Wenn du nur den Vorfuß, also so viel Vorfuß wie möglich auf den Spiky-Dome drauf packst. Du kannst das einbeinig machen, du kannst aber auch mit beiden Füßen gleichzeitig da drauf gehen. Und ich höre von vielen Teilnehmern in meinem Unterricht schon so uiuiui meine Waden oder aber viele stehen auch wie so ein Skispringer erst da drauf.
Wenn das bei dir der Fall ist, nimm dir Zeit und dein Körper, deine Struktur wird dir irgendwann erlauben aufrecht zu stehen. Und dann immer den Blick auf die Füße. Ich sehe oft, dass man so auf der Außenkante eher ist. Wenn wir jetzt die Rückenlinie arbeiten wollen, dann schau, dass du eher so mit dem Grundgelenk der Großzehe auch drin bist. Und dann gehst du einmal in die Bewegung und rollst dich vom Kopf her nach unten runter ab. Lass die Arme schwer hängen. Lass den Kopf schwer. Der Blick ist durch die Beine und lass dich hier so richtig schwer hängen. Der Rumpf mit dem Scheitel zieht zum Boden. Die Vorfüße pushen in die Spikies rein und deine Sitzbeinhöcker, die ziehen nach oben hoch zur Decke, sodass wir hier quasi die komplette Linie einmal in die Dehnung, in den Zug bringen. Und wir bleiben hier wieder nicht statisch, sondern du federst, bounced vom Oberkörper her nach unten runter und auch hier aus der Mitte raus, mal mehr nach links und nach rechts. Auch das kannst du drei, vier Mal wiederholen und dann rollst du dich in der Mitte wieder auf.
Gerne mit dem Gewicht auf dem Vorfuß bleiben und komm hier wieder nach oben hoch in deinen Stand. Hier oben angekommen, roll gerne noch mal runter. Es gibt noch eine andere Variante. Du kommst wieder runter. Vielleicht merkst du, dass du auch schon aufrechter stehen kannst und die Waden, die beiden Rückseiten sich vielleicht ein bisschen beruhigen. Beim Abrollen mach das wirklich schön langsam und spann dich richtig auf. Das ist nicht das Standing Roll Down beim Pilates. Das ist es nicht, sondern richtig schön spannend.
Zieh die Arme runter. Und wenn du hier unten angekommen bist, kannst du ein Knie ein bisschen beugen, ohne dass du jetzt im Becken reinfällst. Beug mal das rechte Knie ein bisschen, bleib mit dem Fuß trotzdem in der Spur. Beide Sitzbeinhöcker ziehen wieder nach oben hoch und jetzt kannst du noch mal federn und bouncen. Ja und du willst in beide Richtungen, nach unten und nach oben, Beine so lange es geht in die Richtung nehmen. Und das machst du natürlich auch wieder auf beiden Seiten. Gerne ruhig einmal vergleichen und rüber und auch hier. Denk dran, nimm dir ruhig ein bisschen Zeit, roll zwischendurch vielleicht noch mal rauf, streck das Bein und komm wieder hoch. Wunderbar. Ich habe das jetzt mit beiden Beinen gleichzeitig gemacht, du kannst es aber auch einzeln machen, wie du möchtest, was Sache ist. Wir kommen mal wieder runter, weil das ist auch echt eine Position von der Plantarfaszie, die ist ordentlich auf Zug und der Abdruck unter der Fußsohle, der wird immer ein bisschen intensiver. Sehr schön. Jetzt machen wir das Ganze für die andere Seite, beziehungsweise für die Ferse.
Du kommst wirklich schön gut flächig mit den Hacken, den High Heels auf die Spiky Domes, sodass dein Vorfuß in Kontakt ist zur Matte. Und wir federn mal ordentlich rein. Das ist auch wieder super, nicht nur für die Fersen, sondern auch für die Organe. Ich mag das sehr. Und auch hier kannst du ein Knie leicht beugen, dass du so ein bisschen mehr mit der anderen Seite tiefer drin bist. Und wieder beide oder das andere Knie richtig schön reinfedern. Und wieder beide Seiten. Gut, dann auch hier abrollen. Und jetzt ist es die hohe Kunst, das Gewicht, den Schub in die Ferse zu schicken und im größtmöglichsten Bogen nach unten abzurollen.
Die Arme ziehen, der Kopf ist schwer, bleibt hier richtig schön im Zug langsam mal wieder rein. Und das kannst du auch wieder so lange machen, wie du möchtest. Dann stoppe wieder, streck die Beine und zieh dich wieder kraftvoll raus. Also spann dich richtig auf den größten Buckel, die schönste Kuppel, um wieder nach oben hochzukommen. Und auch das kannst du natürlich so wie jetzt beidbeinig machen oder einbeinig und auch gerne nochmal schütteln. Nimm dir die Zeit, mach das so lange, wie es sich für dich gut anfühlt und dann kommst du wieder runter. Und ich finde, wenn man das mit den Spikey-Domes gemacht hat, man hat so einen richtigen erdigen Kontakt. Man steht so richtig satt auf dem Boden. Lass es mich wissen, wie es dir jetzt geht. Bis später.