Videobeschreibung
Mit den Spiky Domes können wir ON TOP gezielt auf den Sitbeinhöckern sitzen und diese wertvolle Region faszial beleben.
Sie sind ein zentraler Knotenpunkt für die fasziale Vernetzung im Beckenbereich. Durch die zahlreichen Muskel- und Faszienansätze wirken sie als "Anker" für die Verbindung zwischen Oberkörper, Wirbelsäule und den unteren Extremitäten.
Durch das Beleben der Strukturen wirst du nicht nur im Langsitz leichter sitzen können, sonder verbesserst auch die Vitalität des Gesamtorganismus und die Aktivität des Beckenbodens. Hüftprobleme können sich reduzieren und präventiv durch die "Massage" vorgebeugt werden. Spüre den vorher/nacher Effekt auch gerne im Stand nach.
Transkript des Videos
Die Spiky Domes eignen sich gut, wenn wir wieder am Becken die Gluten und den Beckenboden, allein die ganze Struktur da unten bearbeiten möchten, um gerade in den aufrichtigen langen Sitz zum Beispiel auch zu kommen. Den Übergang auch von den Oberschenkelrückseiten zum Becken. Das heißt, du legst dir die Spiky Domes aneinander. Die berühren sich wirklich. Und dann setzt du dich oben on top auf die Spikys drauf. Und wenn du die Füße aufstellst, dann spürst du so richtig schön die beiden Sitzbeinhöcker.
Und es kann sein, dass du das Gefühl hast, dass du in einer Beckenhälfte mit einem Spiky Sitzbeinhöcker ein bisschen tiefer sogar sitzt. Das kann mehrere Ursachen haben, aber das ist eine Wahrnehmung, die möglich ist. Wir starten mal mit lang ausgestreckten Beinen und gerne breiter die Beine parken als Becken und aus den Füßen schaukelst du dich mal vor und zurück, sodass du so richtig schön mit dem Becken auf den Spiky Domes einmal schaukelst. Das ist quasi so ein bisschen so eine All-Around-Technik. Das ist auch wieder Lockerung für den Beckenboden, eine Belebung für die Struktur, auch die Durchblutung. Super. Das kannst du auch ruhig so ein bisschen. Schaut mal auch, wenn du da drauf sitzt, dass du, ich sehe gerne das, dass du da drauf sitzt, ein bisschen stolzer drauf. Ein bisschen mehr Bewegungsfreude, möchte ich immer sagen. Also aus den Füßen wippen, sodass das Gewebe wieder hier schön arbeitet.
Dann wollen wir wieder eine andere Region noch mit ins Boot holen. Das heißt, du beugst die Beine, legst die Füße aneinander, die Fußsohlen und du federwippst mit den Knien nach außen. Du kannst die Hände ruhig an die Innenseiten mit ranlegen. Dann haben wir auch wieder eine andere Struktur noch aktiv. Allein dadurch, dass wir die Beine in die Außenrotation bringen. Und das kann man auch wunderbar gut machen. Und dann stoppe. Dann kann man so ein bisschen das Gewicht verlagern. Du kannst wie so eine kleine Schiffschaukel von Seite zu Seite, dass du mal mehr auf der rechten Beckenhälfte in den Spiky Dome eintauchst als auf der linken. Und dann streck die Beine gerne wieder einmal aus. Du kannst das auch einbeinig machen, also dass du ein Bein ran holst und federst und schaukelst und das andere lang gestreckt lässt und im Wechsel oder so wie ich gerade beide gleichzeitig. Was auch noch ganz schön ist, wenn du mit den Füßen, mit den Beinen hier in dem Diamantsitz bist, dass du dich nach vorne verlagerst, so weit wie es geht. Das Becken, den Rücken wieder aufrichtest und wieder hochkommst.
Quasi wie so eine Welle nach unten vor und wieder hoch und so ein bisschen theatralisch arbeiten, auch im Becken. Jetzt nehmen wir hier auch noch die Innenseiten der Oberschenkel. Die Adduktoren kommen wahrscheinlich auch mit ins Boot. Es geht wieder darum, dass wir diese Gleitfähigkeit aktivieren. Und da würde ich, dass wir das Gewicht mal mehr nach vorne, mehr nach hinten verlagern. Wunderbar! Du kannst es auch nach vorne und rund zurück, auch das ist möglich. Sehr gut. Ihr werdet wahrscheinlich jetzt deutlicher die Dehnung in den Oberschenkelinnenseiten spüren, aber die Spiky Domes arbeiten da am Becken auf jeden Fall mit. Schieb die Beine gerne wieder weiter nach vorne und federwippt gerne noch mal nach. Das mache ich immer ganz gerne zum Abschluss. Wunderbar, man kann auch mit dem Popo, mit dem Becken quasi wackeln von Seite zu Seite. Das ist nochmal so ein Oszillieren. Das mögen die Faszien auch sehr gerne. Und dann ist es ein Traum, wenn du von den Spiky Domes runter kommst, dann sitzt du wie in so einer Kuhle und das Becken ist automatisch aufgerichtet. Und du kannst wesentlich besser im Langsitz sitzen und hast einen ganz tollen Abdruck am Po. Lass es mich wissen!