Videobeschreibung
Die Rotation der Brustwirbelsäule ist essenziell für eine gute aufrechte Haltung und Beweglichkeit, oft jedoch sehr eingeschränkt. Mit dem "Schwabbel" können wir die Strukturen seitlich vom Brustkorb sehr gut befreien.
Auch deine Atmung wird freier und tiefer.
Transkript des Videos
Um die Region auf der Laterallinie und hier am Brustkorb zu öffnen, Trapezius und die schönen Strukturen, die da sind, ist der Schwabbel auch wieder ein Traum. Er hat die schöne Kuhle, das heißt, du kannst dich da so richtig mit dem Rippenkorb in die Kuhle reinlegen, legst die Beine übereinander und kommst hier in deiner Seitlage an. Der obere Arm, den kannst du nach oben hoch zur Decke heben, der hilft dir so ein bisschen als Bewegungsbegleitung. Und jetzt ist die Idee wieder, du möchtest den Schwabbel mit der Struktur, auf der du hier drauf liegst, nach vorne schieben und dadurch rotierst du vom Brustkorb in die Rückenlage. Du nimmst den Arm so ein bisschen als Gewicht mit und dann möchtest du von der Struktur aus den Schwabbel nach hinten schieben. Dadurch kommst du wieder vor und du schiebst weiter und weiter und weiter. Der obere Arm geht nach vorne, als wenn du in die Bauchlage gehst und dann willst du wieder vom Rippenkorb nach vorne schieben und der Arm fließt mit dem Brustkorb in die Rückenlage geführt und wieder zurück.
Easy, einfach, wichtig ist von der Struktur aus zu arbeiten, vom Rippenkorb nicht den Arm und die Bewegung nutzen als Startpilot, sondern wirklich hier im Rippenkorb. Hier hinten angekommen kannst du aus dem Rumpf so ein bisschen federn. Wenn du ein Gegengewicht brauchst, kannst du das obere Bein auch gerne strecken. So haben wir in der Spirale noch einen zusätzlichen Impuls. Sehr gut und dann stoppe und wenn du von der Rückenlage wieder nach vorne kommst, kannst du hier ankommen und dann kannst du die Hand am Boden auflegen und dir mit der Hand noch so einen zusätzlichen Schub geben. Also du schiebst nicht nur mit der Struktur, sondern du schiebst dich auch mit der Hand nach hinten. Spann dich da richtig auf. Du spürst da zwischen den Schulterblättern so einen richtig schönen Zug auch.
Du löst wieder und dann kannst du den Winkel hier verändern. Das heißt, die Hand mal mehr weiter unten, schieb dich da rein und weiter oben. Super, da merkst du richtig so im Rücken hinten, dass die Struktur da auf Zug kommt. Und wieder lösen. Arbeite dich da richtig schön einmal durch. Und dann kommst du wieder rauf, was auch immer wieder schön ist. Der Arm liegt hier auf der Hosennaht und dann lässt du den Arm kreisen über oben. Zieh dich richtig schön lang raus nach hinten und du eierst quasi mit dem Rippenkorb auf dem Schwabbel mit. Und auch hier, wenn du ein Gegengewicht brauchst, du kannst das obere Bein ausstrecken, dass wir hier einmal in dieser langen Diagonalen ankommen. Du kannst es aber auch mit gebeugtem Bein machen. Schau was dir gut tut und gerne mit Zug hier über hinten und über vorne mit so einem kleinen Schwung arbeiten. Wenn deine Schulter das erlaubt. Und dein Brustkorb, dein Bewegungsausmaß, aufspannen, aufspannen, aufspannen und mit Schwung. Sehr schön.
Und auch hier sammelst du alles wieder ein und dann stützt dich einmal rauf, nimm den Schwabbel weg und einmal nachspüren. Lange, lange Linie. Ich finde, man spürt es nicht nur in der Seitlinie, sondern auch wenn man im Sitz wieder ankommt, man hat wie so ein Lifting im Brustkorb. Man hat gar nicht das Bedürfnis, so einzusacken, sondern der Brustkorb, der trägt sich so von alleine. Lass es mich wissen, was du spürst.