Videobeschreibung
Der Ball eignet sich wunderbar für deine Struktur am Gesäß. Hier kannst du achtsam die gesamte Region beleben. Je langsamer desto tiefer erreichst du die Faszien.
Der Gesäßmuskel ist ein wichtiger Muskel beim Gehen. Daher verbesserst du hiemit nicht nur die fasziale Struktur sondern erreichst damit auch eine Aufrichtung deines Beckens, eine Mobilisation deiner Hüften und somit einen geschmeidigeren Gang.
Nicht zu vergessen, die Auswirkungen auf deinen unteren Rücken und der Lumbalfaszie.
Transkript des Videos
Um faszial die Gluten, also den Po, zu beleben, ist der Ball ein wunderbares Tool. Da kann man sich so richtig ausleben und die ganze Region bearbeiten. Und so blöd wie das vielleicht klingt, man hat doch mehr Po-Muskel als man denkt. Und zwar gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nachdem, was genau du beleben möchtest. Du kannst natürlich auch alle hintereinander machen. Ich mache das auch immer ganz gerne. Du kommst in die Rückenlage und schließt mal die Beine und die Knie. Wichtig ist, wenn wir mit dem Ball in die Gluten wollen, dass muskulär so wenig Anspannung ist wie möglich.
Das ist die hohe Kunst, weil das auch schon bei den ein oder anderen sehr intensiv ist. Und zwar pendelst du die Beine rüber zur Seite nach rechts und dann legst du dir irgendwo den Ball unter deine linke Beckenhälfte und pendelst die Beine wieder zurück und kommst erst mal da an. Das ist so ein bisschen wie die Prinzessin auf der Erbse. Und wenn es für dich möglich ist, lässt du die Beine weiter rüber nach links kippen. Dann verstärkt sich der Impuls vom Ball im Gewebe und jetzt vielleicht mal tief durchatmen, sodass du mit deiner Ausatmung so das Bein wirklich noch mal hängen lassen kannst und die Beine Po -Muskulatur, die Struktur wirklich muskulär so locker lässt wie möglich. Und wir wollen nicht statisch da drauf liegen bleiben, sondern Faszien lieben es auch so ein bisschen zu federn, zu bouncen. Das heißt so ein kleines Wippen mit den Beinen nach links rüber. Und dann wirst du feststellen, hulala, hulala, da sind schöne Punkte. Und auch hier ist es so, wie lange du dich da aufhällst, auf dem Punkt bist und das belebst, ist völlig egal. Solange wie du es für dich aushalten kannst. Du kannst an der Stelle bleiben und gerne ein, zwei, drei Minuten da bleiben oder aber du sagst, das wird ganz schön intensiv, ich kriege vielleicht sogar Schweißausbrüche.
Dann pendelst du die Beine wieder zurück, rüber nach rechts, und findest eine neue schöne Position vom Ball. Lässt die Beine wieder rüber, komm erst in der Mitte an, dass du merkst, das Gewebe umarmt quasi wie so eine Tischdecke den Ball. Und dann lässt du die Beine wieder rüber nach links fließen und federn. Jetzt nicht die rechte Beckenhälfte anheben, also nicht hochheben und richtig drauf. Das ist auch was. Wir bleiben mit der rechten Beckenhälfte hängen und federn, wippen. um das Gewebe zu beleben, um da noch einen anderen Impuls reinzubringen. Wichtig, du pendelst die Beine zurück auf die andere Seite und findest eine neue Position und vielleicht auch ein bisschen weiter außen, weil die Po -Muskulatur geht ja auch hier rum. Und je weiter außen das Ganze ist, desto intensiver kann das auch sein. Bouncen zart und wieder zurück. Also Beine pendeln, um Platz zu finden. hier unter der kompletten Gesäßhälfte zu finden. Du platzierst dir den Ball immer da, wo er hinkommt, auch vielleicht gerne hier so an den Sitzbein Hökern. Wunderbar, kannst du die ganze Region ausarbeiten und da kannst du dich richtig schön lange aufhalten. Und wenn du dann wieder zurückkommst, alleine jetzt dieser kurze Moment nur, habe ich das Gefühl, ich besitze gar keine Pobacke mehr.
Ich spüre mein Kreuzbein wesentlich deutlicher. Ja, das ist eine Idee um grob das Ganze zu machen. Du kannst es natürlich auch mit geöffneten Beinen machen. Dann ist der Hebel ein bisschen anders. Dann hast du weniger Gewicht hier auf deinem linken Bein. Aber vielleicht ist das sogar für dich intensiver. Selbe Spielchen. Du pendelst die Beine von Seite zu Seite und federst, wippst mit dem Gewicht. in die Struktur rein. Super.
Dann, wenn wir so ein bisschen die tiefen, also die Außenrotatoren, die tiefen Hüftrotatoren und Periformis, vielleicht schon mal gehört, auch mitbeleben wollen, gibt es einen Move. Ihr schüttelt mal das Bein raus. Ich mache das immer ganz gerne, dass ordentlich Blut hier unten in die Region rodelt, dass wir da auch noch ein bisschen mehr Energie kriegen. Und dann platzierst du den linken Fuß hier oberhalb vorne an dein rechtes Knie. Und dann kannst du auch wieder zur Seite nach rechts pendeln, den Ball rüberlegen und wieder rüberkommen. Jetzt kannst du gegebenenfalls die rechte Beckenhälfte so ein bisschen anheben lassen und federst. Das ist eine gute Sache. Das linke Bein hängt völlig schwer und locker. So sind wir ein bisschen mehr in der Auswärtsrotation. Was heißt ein bisschen mehr? Wir sind hier in der Auswärtsrotation und beleben das Ganze mit ran. Und dann könnt ihr das Ganze nochmal mit dem Fuß ein bisschen den Abstand auf der rechten Seite variieren.
Oder aber was man auch noch machen kann. Ihr platziert euch den Ball unter die linke Pobacke und dann holst du das rechte Bein ran. Lass das Becken hängen. Mit der Ausatmung wirklich das Gefühl haben, wo die Po -Muskulatur ist. Entspannt und locker, sie hängt. Das ist natürlich kein schönes Bild, aber desto intensiver kommen wir faszial rein. Und dann schiebst du ein bisschen von Seite zu Seite oder aber so ein bisschen kreisen. Jetzt kriegt die Struktur noch ein bisschen mehr Zug und der Ball gibt den Druck und das liebt die Faszie. Druck und Zug, das schenkt dir wieder die Elastizität. Und dann kannst du auch wieder den Fuß abstellen, das Bein rüberschwenken, eine andere neue Position finden, auch weiter außen. Guck, was gut tut und beleben. Und denk dran, es muss nicht immer der aktive Schmerz kommen. Du kannst auch sagen, ja, das kann ich jetzt hier ein paar Stunden machen.
Das fühlt sich super an und du wirst trotzdem einen wunderbaren Unterschied spüren. Das wäre eine Idee, um die Po -Muskulatur zu beleben. Oder aber, was ich auch ganz gerne mache, ist, du überschlägst das linke Bein wirklich über das rechte rüber, kippst dann die Beine rüber legst den Ball unter die linke Beckenhälfte und kommst wieder zurück. Und jetzt kannst du die rechte Beckenhälfte gerne anheben. Und wir können hier drauf so ein bisschen kreisen, also wirklich langsam arbeiten, das Becken von Seite zu Seite schieben. Und je nach Härte des Balles wird es echt intensiv. Je länger du die Struktur
gerade am Po -Muskel, das ist ein großer Muskel, da ist auch gutes fasciales Gewebe drin, desto intensiver spürst du es. Ich höre auch oft von meinen Teilnehmern, wenn die in meinem Unterricht sind, dass die tatsächlich, wenn wir die Gluten ordentlich belebt haben, ein Faszienkater bekommen. Also es ist so ein bisschen wie Muskelkater. Das merken die immer, wenn die Treppen steigen oder sich hinsetzen, dann gibt es immer so einen kleinen Impuls, dann ist das eine wunderbare Belebung gewesen. Und wieder abnehmen. Wenn du mit dem Becken liegen bleiben möchtest, kannst du natürlich auch wieder mit den Beinen rüber gehen und das Federn -Bouncen -Wippen machen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Manchmal ist es auch einfach eine Händlung in der Hüfte, was möglich ist. Und unglaublich toll ist es, wenn du auflöst, vielleicht sieht man es auch. Die Beckenhälfte liegt wesentlich flacher. Ich habe auch im unteren Rücken, dadurch dass die Po -Struktur in die Lumbalfaszie in den unteren Rücken rüber geht, beleben wir nicht nur die Struktur am Gesäß, sondern der untere Rücken, die ganze Wirbelsäule profitiert auch davon.
Und auch das machst du natürlich an beiden Seiten. Viel Spaß!