Videobeschreibung
Loslassen & Zentrieren
Impuls: Ich lasse das Alte los und komme bei mir an.
In dieser Einheit liegt der Fokus darauf, körperliche Spannungen zu lösen und die Aufmerksamkeit bewusst in die eigene Mitte zu lenken. Durch Mobilisation der Gelenke, Massage angespannter Strukturen, bewusste Atmung und gezielte Core-Aktivierung entsteht ein Gefühl von Ankommen und innerer Sammlung. Die Übungen sind bewusst langsam, um das parasympathische Nervensystem anzusprechen. Diese Einheit eignet sich ideal, um das alte Jahr körperlich ausklingen zu lassen und präsent im eigenen Körper anzukommen.
Reflexionsimpuls:
Was darf mit diesem Jahr enden – welche Spannungen dürfen gehen?
Transkript des Videos
Ich begrüße dich zu einer Einheit Loslassen und Zentrieren. Zentrierung ist ein zentrales Prinzip im Pilates und je mehr wir loslassen können an einer Stelle, können wir eine andere Stelle zentrieren. Kannst also diese Einheit pilatisieren, dich durchbewegen, einfach unter diesem Aspekt. Vielleicht möchtest du unter dem Aspekt pilatisieren, alte Bewegungsmuster loszulassen. Welches alte Bewegungsmuster kann ich loslassen? Und vielleicht möchtest du es passend zu dieser Jahreszeit, zu den Rauhnächten, noch weiter denken unter dem Thema, ich lasse das Alte los und komme bei mir an. Vielleicht resoniert das mit dir. Wir beginnen mal einfach mit ein bisschen Schütteln. Und ganz ehrlich, es gibt jetzt hier überhaupt nicht richtig oder falsch.
Du darfst ein bisschen Pilates zur Seite legen, die Perfektion. Und ich weiß, das sieht jetzt auch nicht Instagram-like aus. Es gibt nicht richtig oder falsch. Du kannst deine Beine auch nach vorne nehmen und die ausschütteln und einfach so loslassen. Oder du magst vielleicht klopfen. Einfach lockere Klopfbewegungen mit deinen Händen oder mit deiner weichen Hand. Mit deiner Faust, mit deiner lockeren Faust. Dann die andere Seite. Und ja, Hand, Faust. Vielleicht magst du auch noch weiter schütteln. Irgendwas, was für dich gut ist. Dann die Beine. Und dann komm an, setz dich einfach so hin, dass du entspannt sitzen kannst.
Und reib einmal deine Hände. Reib sie dir warm. Dann legst du diese warmen Hände einfach flächig auf deinen Hals. Du spürst einfach wie und ob sich das gut anfühlt. Wir haben hier oben im Hals eine ganze Menge Spannung, die wir mal loslassen wollen. Und ja, dieser Spruch, ich habe einen dicken Hals, ich habe so einen Hals, der kommt ja nicht von ungefähr. Du nimmst mit deiner linken Hand und legst die Handfläche rechts auf deinen Hals. Jetzt drehst du einfach deinen Kopf nach links und gibst dir so eine kleine Massage. Dann nimmst du die andere Hand, die andere Seite und drehst den Kopf in diese Richtung. Gibst dir so eine sanfte Streichung. Und auch hier wieder. Es gibt nicht richtig oder falsch. Wechsel die Seite, sondern einfach nur gut, so, wie sich das anfühlt. Und einmal noch, bis du beide Seiten gleich oft ausgestrichen hast.
Du gibst dir so einen kleinen Pin und dann ist das ein Stretch. Und dann drehst du den Kopf nach vorne und nimmst deine Hände unten an die Schädelbasis, da wo der Hals, der Hals, den Nacken trifft und gibst dir auch hier so eine kleine Massage. Auch hier wieder, mach dir keine Gedanken, ob es genau der richtige Punkt ist, ein bisschen höher, ein bisschen tiefer. Und warum machen wir das? Dieser Bereich ist der Bereich, der am ehesten angespannt wird, wenn wir gestresst sind. Das ist noch mal so evolutionstechnisch. Wenn man sich ein Raubtier anguckt, der Nacken wird gepackt. Das erste, wenn wir Gefahr wittern, wenn wir Stress haben, ist da oben dieser Bereich, der festmacht. Und es ist der letzte Bereich, der loslässt. Das ist interessant, finde ich. So ein bisschen kannst du dir diesen Bereich vorstellen wie so ein Wachhund, der erst schläft, wenn er sich ganz, ganz sicher fühlt. Und dann lässt du deine Arme einfach hängen. Streckst deine Beine, bringst deine Beine nach vorne, die müssen nicht gestreckt sein. Jetzt wollen wir diesen Bereich hier oben wirklich aktiv loslassen. Das heißt, du schläfst immer den Kopf nach vorne und denkst, fallen lassen. Vielleicht kannst du hier nochmal das Gefühl haben, dass du deinen Hirn, dein Gehirn auch fallen lässt, den Kiefer locker lässt, loslässt und dann rollst du dich nach unten ab und nimmst deine Arme nach vorne und bringst deine Hände in Richtung Füße.
Lässt den Kopf vielleicht noch ein bisschen mehr los, den Nacken noch ein bisschen mehr los. Vergiss Pilates Spine Stretch und rollst dich dann mit der Aktivität, also du zentrierst dich vom Becken aus wieder nach oben hoch. Versuchst jeden Wirbel auf den nächsten zu bringen und als allerletztes bringst du den Kopf wieder auf den Hals. Versuch auch hier das Gehirn nochmal richtig schwer zu lassen. Dann nimm den Kopf nochmal nach vorne und zwar wirklich so loslassen und dann tiefer nach unten abrollen. Nach vorne, komm Kopf nochmal hier ganz entspannt lassen und wieder nach oben. Und als letztes der Kopf wieder rauf. Jetzt wollen wir die Zentrierung dazunehmen. Du nimmst den Kopf nochmal nach vorne, lässt los Und jetzt... du deinen unteren Rücken nach hinten, nimmst deine Hände nach vorne und während du die Hände nach vorne bringst, denkst du deinen Rücken nach hinten. Deinen Kopf, den lässt du hängen, der ist locker und deine Wirbelsäule ist in die Länge gezogen und deine Bauchmuskulatur aktiv.
Und die bleibt aktiv, während du dich wieder nach oben hochrollst. Richte das Becken auf, richte dich Wirbel für Wirbel auf und als allerletztes kommt der Kopf wieder auf den Hals. Und dann rollst du dich nach unten ab. Du kommst in die Rückenlage und stellst beide Füße auf. Stell deine Füße mal so breit auf wie die Matte. Nimm deine Arme zur Seite in Schulterhöhe. Handflächen zeigen nach oben zur Decke. Jetzt schiebst du deinen rechten Fuß in den Boden. Und weil dein rechter Fuß in den Boden schiebt, kommen beide Knie rüber nach links. Und du bleibst mal hier und atmest
in deine rechte Seite hinein beziehungsweise in alles, was nicht mehr am Boden ist und dann komm wieder zurück, vom Becken aus wieder zurück. Spür mal nach, vielleicht hast du das Gefühl, diese Seite ist schon ein bisschen entspannter, hat mehr losgelassen und dann die andere Seite, weil der Fuß in den Boden hinein schiebt, kommen beide Beine rüber nach rechts. schieb da rein und atme in deine linke Seite hinein beziehungsweise in alles das, was nicht mehr am Boden ist. Wer kann sich noch mehr ausbreiten? Dann kommst du vom Becken aus wieder zurück. Das ist nochmal mit dem rechten Fuß. Dein rechter Fuß schiebt in den Boden, du kommst in die Rotation und jetzt löst du deine rechte Hand vom Boden, drehst dich weiter und kommst auf deine linke Seite. Jetzt kommt vielleicht ein neues Bewegungsmuster für dich. Du lässt deine obere Hand so lange hier vorne wie es geht und du versuchst vom Becken aus zurückzudrehen.
Das heißt, du ziehst dich in zwei Richtungen. Die Hand zieht nach vorne, das Becken kommt nach unten und irgendwann folgt der Rest und du kommst zurück. Spür mal einmal nach. Bei mir hat die Übung einen wahnsinnigen Effekt. Die lässt wirklich los, die Seite. Und dann die andere Seite. Ich schiebe den Fuß in den Boden, den linken. komm auf die Seite, nimm den Arm weit nach vorne, versuche die Hand noch ein bisschen weiter nach vorne zu bringen und jetzt versuche ich sie da zu lassen, so lange wie es geht und kraftvoll vom Becken aus zurückzukommen und dann als letztes den Arm zurückkommen zu lassen. Das machen wir nochmal mit dem rechten Fuß. Du schiebst den rechten Fuß in den Boden, kommst zur Seite und hier ziehst du dich in die Länge, ziehst in beide Richtungen und kommst zurück. Falls du nur zuguckst, denkst du vielleicht nachher, was soll das denn sein?
Aber lege dich mal hin und spüre mal nach oder mach mal mit, wie intensiv die Auswirkung vor allem ist. Becken zurückbringen. Becken, Becken, Becken, Becken. Alles kommt zurück. Und als letztes der Arm. Bleib hier in der Mitte. Heb die Beine einfach an. Fass deine Hände in den Kniekehlen und komm mit deinem Assisted Roll Up nach oben hoch in den Sitz. Dann kommst du in den Vierfüßlerstand. Du platzierst deine Hände unter deinen Schultern, deine Knie unter den Hüftgelenken. Du machst erstmal deine Katze - und Kuh -Cat -Cow. Also du rundest den Rücken und du höhlst den Rücken und du machst das so, wie du das immer machst. Einfach mal machen und beobachten, ob du aus deinem Zentrum arbeitest, von deinem Kopf beginnst, von deinem Becken beginnst.
Spüren wir einfach mal, wie das so ist. Dann bleib in dieser Bewegung. Und jetzt möchte ich, dass du, wenn du rund wirst, das Gewicht mehr auf deine Hände nimmst. Und wenn du höhlst, das Gewicht mehr nach hinten in Richtung Knie. Wenn du rund wirst, kommst du vorne auf deine Hände. Und wenn du höhlst, kommst du nach hinten. Vielleicht kannst du nachempfinden, dass sich das so ein bisschen anfühlt wie eine Welle, die durch deinen Körper geht. Vielleicht magst du dir auch deine Spinalkanalflüssigkeit vorstellen. Wie die so nach vorne schwappt, wie so eine Welle und nach hinten schwappt aus deinem Sitzbein. Deine Atmung ist einfach fließend und dann bleibst du in der Mitte. Bringst deine Unterarme auf den Boden und machst genau die gleiche Bewegung. Du willst so rund nach vorne und höhlst nach hinten.
Die meisten von uns werden wahrscheinlich ausatmen und rund werden und einatmen und höhlen und das ist wunderbar. Wichtig ist, dass du deine Atmung nicht anhälst, sondern einfach fließend hast. Nur so können wir loslassen und nur so können wir zentrieren. Und vielleicht magst du das mit in deinen Alltag nehmen. Einfach mal atmen, bewusstes, tiefes Atmen. Lass schon mal ganz eine Menge los. Und dann kommst du in der Mitte an. Du kommst nochmal in den Vierfüßlerstand. Platzierst deine Hände nochmal unter deinen Schultern, ziehst deine Sitzbeinhöcker nach hinten, deinen Scheitel nach vorne und denke an dein Zentrum.
Denke jetzt nochmal an deine Bauchdecke, die sich flächig zum Rücken zieht und die Bauchdecke, die flächig zum Rücken zieht, geht auch nach oben hoch in Richtung Hinterhaupt. Jetzt streckt dein rechtes Bein, lässt du am Boden entlang gleiten. und stellst den Fuß hinten auf. Behalte dieses Zentrum, behalte die Länge. Lass deine Schultern breit und dann nimmst du das andere Bein dazu. Und jetzt lass dein Zentrum aktiv und vom Zentrum aus fließt es jetzt nicht mehr nur nach oben in Richtung Hinterhaupt, sondern auch runter in Richtung Ferse. Von deinem Zentrum nach vorne, von deinem Zentrum nach hinten.
Du bist zentriert und du lässt unnötige Spannung im besten Fall los. Zum Beispiel im Kiefer. Oder im Nacken? Bleibt's in der Länge! Wenn nicht mehr geht, dann einfach auf deine Knie kommen. Wenn es noch geht, bleibst du noch kurz, spannst dich hier auf, aus der Zentrierung. Dann setzt du ein Knie wieder ab, das andere dazu und lass die Spannung los. Setz dich nach hinten und lauf mit deinen Fingern noch ein bisschen nach vorne und atme einfach einmal noch mal ganz tief ein in deinen Rücken und wieder aus. So rollst du dich nach oben hoch in den Sitz. Lockere deine Hände einmal aus. Spannung rauslassen. Keine Angst vor wackelnden Armen. Nochmal den Vierfüßlerstand. Wir haben gerade gerundet und gehöhlt. Die Wirbelsäule kann ja noch mehr. Jetzt machen wir mal, vielleicht hast du das selten gemacht in deinem Leben, eine Schlangenbewegung. Das heißt, du beginnst vom Kopf aus und der Rest folgt und dann in die andere Richtung.
Als ob du so eine Schlange wärst, die sich am Boden fortbewegt. Und spür mal, wo es vielleicht noch nicht so loslässt. Es ist so, dass du immer wirklich auch eine Hand dann in den Boden hineinschiebst und dann die andere. Wie ist es hier mit Atmen? Überraschende Übung, vielleicht noch nie gemacht. Da muss man sich ganz schön konzentrieren. Es geht ja auch so, dass die eine Seite besser geht als die andere. Und dann kommen wir in der Mitte an und schwingen einfach mal nach. Setz dich hin, schwing deine Beine nach vorne und komm nochmal in die Rückenlage.
Deine Beine ausstrecken. Die Beine sind lang. Jetzt geht es mir nochmal um die Zentrierung, aber auch ums Loslassen. Nimm deine Arme nach oben hoch zur Decke. Zentrierung heißt ja nicht nur Zentrum zentrieren, sondern auch den Oberarmkopf zum Beispiel im Schultergelenk zentrieren, also die Schulter zentrieren. Stell dir vor, der Oberarmkopf sinkt in deine Schulter hinein und von hinten käme von der Wand hinter dir kommt ein Theraband. Jetzt hebst du einfach mal den Kopf an, bringst den Blick nach vorne. Jetzt stellst du dir vor, du ziehst an diesem Theraband und weil dein unterster Brustwirbel sich absenkt, kommst du hoch in deinen Chestlift.
Und hinten muss ich verlängern, damit ich vorne aktiv werden kann. Schieb deinen untersten Brustwirbel in den Boden, zentriere deine Schultern und zieh deine Finger in die Länge. Und dann senkst du wieder nach unten ab. Und nochmal. Stell dir das Theraband vor, heb den Kopf an und jetzt zieh dieses Theraband nach unten. Dein Rücken verlängert sich. Jetzt möchtest du was loslassen und zwar deinen unteren Rücken lang werden lassen. In den Boden hineinbringen, um ein Bein zu heben. Und dann senkst du wieder ab. Und dann die andere Seite. Du senkst ab, um zu heben. Und kommst wieder zurück. Mach das nochmal. Deine Lendenwirbelsäule senkt ab, um dich zu heben. Und einmal noch die andere Seite. Senken, um zu heben. Absenken, nach unten abrollen. Die Arme wieder nach oben hochnehmen. Leg die Arme kurz neben dich, den Kopf entspannt. Von rechts nach links. Und mal dieses Bewegungsmuster - ich aktiviere meine Bauchdecke - mal weglegen und neu denken. Kann ich meinen unteren Rücken lang werden lassen? um mein Bein zu heben. Das möchten wir nochmal machen, Kerstin. Gut.
Nimm die Arme nach oben hoch, stell dir das Theraband vor, heb den Kopf und schieb dieses Theraband nach unten. Dein unterster Brustwirbel ist da auf dem Boden. Und du kannst jetzt wieder ein Bein heben und absenken, Lendenwirbelsäule absenken lassen oder beide Beine gleichzeitig wenden. Dann schließt du deine Beine und senkst wieder ab. Und dann bleiben wir mal oben und entweder erst ein Bein anheben, dann das andere dazu oder direkt beide. Und lass deinen Bauch, deine Lendenwirbelsäule in den Boden hineinsinken. Zentrier deine Schultern, entspann deine Füße und dann senkst du nochmal wieder nach unten ab. Können wir das alles gleichzeitig machen? Natürlich. Heb die Arme an, heb den Kopf und jetzt senk deine Lendenwirbelsäule ab und heb. Komm nach oben hoch. Und jetzt versuch mal so eine kleine Schaukelbewegung. Versuch nach vorne. und nach hinten zu schaukeln. Das heißt, irgendwas muss loslassen und selbstverständlich musst du zentriert sein. Du kannst ein bisschen Schwung nehmen mit deinen Beinen und vielleicht kannst du weiterkommen in ein Rollover. Vielleicht ist das keine gute Idee für dich, dann machst du das nicht. Und jetzt spiel einfach mal damit. Lass mal los. Entweder es ist sowas wie Teaser, es ist so wie Open Leg Rocker oder du versuchst es noch ein bisschen schwieriger zu machen, indem du deine Beine, ich kann nicht dabei sprechen, und das klappt nicht.
Und vielleicht hat es bei dir wunderbar geklappt. Ja, zentrieren und loslassen. Gleichzeitig mit ein bisschen Spaß hoffentlich. Und dann roll nach unten ab. Und komm an. Huiuiui. Gut. Easy peasy. Stellen wir den rechten Fuß auf. Linkes Bein ist lang, bleibt lang. Arme zur Seite. Sequentielles Rollen. Du schiebst den rechten Fuß in den Boden hinein. Ja, so etwas Ähnliches hatten wir gerade schon. Drehst deine, hebst dein Becken, deine Lendenwirbelsäule dreht, deine Brustwirbelsäule dreht und dann dein Oberkörper. Der Weg zurück. Versuch von der Halswirbelsäule zu beginnen. Halswirbelsäule dreht, Brustwirbelsäule dreht. Unterer Rücken kommt zurück und dann das Becken. Mach das nochmal. Du schiebst vom Fuß aus und die Bewegung in die Richtung ist relativ, hat man wahrscheinlich schon mal gemacht, aber die Bewegung in die andere Richtung ist dann doch ungewöhnlich.
Einmal noch. Schieb den Fuß und du kannst nur drehen, wenn du loslässt. Dann bleibst du auf der Seite liegen, beugst beide Beine und legst die Schultern platzierst übereinander. Das heißt, dein Kopf hängt zur Seite. Deine Hände sind aufeinander. Beckenknochen übereinander, Schultern übereinander, Stretch im Nacken. Und jetzt heb deinen Kopf. an und bring deine Halswirbelsäule in eine parallele Position und dann senk wieder ab. Komm in einen Stretch, lass los und aktiviere diese seitliche Muskulatur wieder. Das hilft dir vielleicht im Alltag, wenn diese Muskulatur gekräftigt ist, weniger Nackenschmerzen zu haben. Wir kommen da manchmal zu selten in die Kraft für diese Muskulatur. Wenn du möchtest, könntest du auch anheben und dann den Kopf drehen, wenn das okay ist, in Richtung Decke. Wieder nach vorne nehmen und nach unten absenken. Und nochmal. Du hebst und drehst nach vorne und lässt los. Du zentrierst, drehst, änderst mal die Blickrichtung.
Kommst wieder nach vorne, senkst ab. Immer noch zentrieren, drehen. nach vorne und jetzt nimm deine, stütz deine obere Hand auf und nimm den anderen Arm nach oben und leg den Kopf ab. Wir wollen versuchen, das obere Bein ist ausgestreckt, nach oben hochzukommen und zwar, weil deine Rippen sich anheben, kommst du nach oben hoch, setz dich hin, Bein absenken und jetzt zurück. Versuchst du, deine Taille nach unten abzurollen, deine Rippen abzulegen und dann den Kopf. Vielleicht geht das ohne die Hand hier vorne. Vielleicht brauchst du die ein bisschen. Vielleicht geht es beim zweiten oder dritten Mal auch ganz ohne. Das heißt, wenn du hochkommst, musst du dich zentrieren. Und wenn du runterkommst, versuchst du, dich so wieder wie diese Schlangenbewegung, also dieses gleiche Tiefe. wie eben, es kommt wieder, nach unten abzurollen. Aktiv und wieder abrollen. Einmal noch. Komm nach oben hoch und dann bleibst du hier oben und drehst dich rum und kommst in die Rückenlage auf die andere Seite. Das heißt, das rechte Bein ist jetzt ausgestreckt, der linke Fuß ist aufgestellt, deine Arme kommen zur Seite. sequentielles Rollen. Schieb den linken Fuß in den Boden hinein, heb das Becken, rotier deine Lendenwirbelsäule, deine Brustwirbelsäule und komm in so einer dramatischen Bewegung auf die Seite.
Jetzt beginnt der Kopf, die Brustwirbelsäule, der untere Rücken, Becken. Das ist nochmal ganz bewusst und nimm wahr, welche Strukturen müssen loslassen, damit du rotieren kannst. Gehen wir von oben. Dann versuchst du den Rest dann einfach so lange wie möglich auch da zu lassen. Einmal noch. Dann bleiben wir auf der Seite. Bring die Schultern wieder übereinander. Bringst die Beckenknochen übereinander. Wenn der Kopf hängt, spürst du auch schon hier einen Unterschied zur anderen Seite. Und jetzt zentrierst du dich. Bringst deine Halswirbelsäule innen parallel zum Boden. Und dann senkst du wieder ab, kommst in die Dehnung. Zentrierst die Seite, hebst an und lässt wieder los, kommst in die Dehnung. So ist es wie im Leben. Ja, wir müssen loslassen und wir müssen uns zentrieren, wenn wir gesund durchs Leben kommen wollen. So ist es auch mit dem Nacken. Kommst hoch und dann dreh den Blick nach oben. Schau zur Decke.
Nimm den Blick wieder geradeaus und senk ab. Und dies kannst du wirklich nochmal sehen unter dem, wenn du möchtest, unter dem Blickwinkel. Ich ändere mal meinen Blickwinkel. Da fällt mir ein, du könntest noch was mit deinen Augen machen. Das heißt, du drehst den Kopf nach oben, aber deine Augen drehen nach unten. Das ist aber komisch. Und kommen wieder nach vorne. Mach mal was Neues, Wagen. Und wenn es die kleinen Dinge sind, einmal noch. Das ist auch nicht Instagramable… und dann komm nach vorne. Und senk ab. Das stimmt gar nicht. Wir kommen noch einmal nach oben. Und bevor du absenkst, stütz die Hand auf und streck den Arm aus. Oberes Bein ausstrecken. Und dann kommst du hier nach oben hoch und brauchst so den Stütz von der oberen Hand und vielleicht auch nicht. Ja, wahrscheinlich geht es dir wie mir, dass du zwei unterschiedliche Seiten hast.
Die andere Seite kam ich besser nach oben hoch. Nein, jetzt geht es besser. Und einfach mal so genießen, ein bisschen wie so ein Seegras. Und nochmal an den Anfang der Stunde, es gibt nichts Falsches hier. Außer wenn es weh tut. Das ist doof. Aber ansonsten vergiss Pilates Perfektion. Einmal noch und dann bleiben wir hier oben und kommen noch einmal wieder in den Vierfüßlerstand. Nimmst deine Hände unter deine Schultern, deine Knie unter deine Hüftgelenke, ziehst dich weit in die Länge und dann streck nochmal ein Bein nach hinten auf, stell den Fuß auf, zentrier dich und zieh dich in die Länge, das haben wir gerade gemacht. Jetzt das andere Bein dazu und du bist ganz lang vom Scheitel bis zu den Fersen aus dem stabilen Zentrum heraus. Und dann möchte ich, dass wir in die Bauchlage kommen. Du kannst auf die Knie kommen und deine Arme beugen oder wenn es geht, beugst du hier deine Arme und kommst in die Bauchlage. Jetzt stellst du deine Hände breiter auf als deine Matte. Wir hatten vorhin in der Rückenlage gesagt, Kreuzbein, Lendenwirbelsäule runter, um das Bein zu heben. Jetzt denkst du dir, Deine Hände stützen auf, deine Ellbogen sind so seitlich geöffnet, wie so ein Reptil.
Und jetzt denkst du dir, mein Schambein schiebt in den Boden und dadurch hebt mein Brustbein an. Und ich senke wieder ab und meine Hände, die sind einfach nur da, die brauche ich im Moment noch nicht. Und nochmal Schambein schiebt und weil das Schambein schiebt, geht das Brustbein. Und spüre einfach mal, wie geht das denn so? Wenn du oben bist, wenn du möchtest, kannst du jetzt die Hände in den Boden hineinschieben, soweit wie es gut ist und dein Schambein bleibt auf dem Boden. Du lässt deine Vorderseite lang werden, lass sie los und aktivierst deine Rückseite und dann senkst du wieder nach unten ab. Und erinnerst du dich an diese Schlangenbewegung, die wir vorhin gemacht haben? Das machen wir jetzt mal, dass wir nach oben hochkommen, indem wir genau diese Bewegung machen. dass du in diesen Schwan, natürlich brauchst du jetzt deine Hände, nach rechts und links bewegst und wie so eine Schlange, wie heißen die denn? Schlangenbeschwörer?
Wie heißen die denn? Und dann kommst du wieder zurück. Wie wenn so jemand flötet und dann kommt so eine Schlange da raus. Also aus dem Schwan wird eine Schlange. Und ob da dein Oberkörper ein bisschen mehr sich aufrichten kann, oder nicht. Und das unter diesem Aspekt. Alte Bewegungsmuster loslassen. Und noch einmal. Und auch hier wieder nicht richtig oder falsch denken, sondern einfach. Wenn wir hier unten angekommen sind, finden wir einen Moment der Ruhe. Und dann kommen wir nochmal in unseren Schwan. Oberkörper hebt. Und vielleicht merkst du, also ich merke deutlich, dass es leichter geht, dass wir einige Strukturen losgelassen haben, damit sich andere zentrieren können. Lass uns das nochmal machen. Schambein schiebt, Oberkörper hebt, du kommst nach oben hoch. Und noch einmal nach unten absenken. Und dann stützt du deine Hände neben deinen Schultern auf. Kommst hier nochmal in den Schwan und kommst zurück und setzt dich zurück auf deine Ferse. Und gib einen Moment Ruhe. Vielleicht magst du deine Hände aufeinanderlegen, deine Stirn auf die Hände, atme in deinen Rücken hinein. Du kannst so bleiben und atmen. Du kannst dich aber auch hinsetzen und einfach nochmal durchatmen, deine Augen schließen. Da möchte ich dich einladen dazu folgenden Gedanken mal nachzugehen, zu reflektieren.
Wie darf dieses Jahr enden und welche Spannungen dürfen gehen? Wie darf dieses Jahr enden und welche Spannungen dürfen gehen? Nimm dir einen Moment, wenn du magst. Und wie kann dein Körper und deine Pilates Praxis vielleicht dabei helfen? Vielleicht magst du diesen Gedanken? Öffne deine Augen, wenn du möchtest mit in den Tag nehmen, mit in die nächsten Tage nehmen. Ich bedanke mich bei dir.