Videobeschreibung
Erdung & Kraft
Intention: Was gibt dir Halt?
In dieser Einheit liegt der Fokus auf Erdung, Stabilität und dem Aufbau ruhiger, tragender Kraft. Standarbeit, Nutzung des Bodens und gezielte Kräftigungen unterstützen ein Gefühl von Halt und Verlässlichkeit. Der Kontakt zum Boden spielt dabei eine zentrale Rolle und fördert Orientierung im eigenen Körper. Diese Einheit eignet sich besonders, um nach den Rauhnächten wieder im Alltag anzukommen und eine stabile Basis für das neue Jahr zu schaffen.
Reflexionsimpuls:
Was trägt dich – und wo fühlst du dich kraftvoll verbunden?
Transkript des Videos
Ich begrüße dich zu der Einheit Erdung und Kraft. Frage ist, was gibt dir Halt? Und das kannst du rein körperlich sehen oder vielleicht auch auf dein Leben übertragen, wie du möchtest. Jetzt möchte ich kurz noch einmal erzählen, wie wir am besten stehen. Das heißt, wir haben Kontakt auf unserem Großzehenballen, auf unserem Kleinzehenballen und auf der Ferse. Also wirklich hier der Ballen von dem Zeh, der Ballen von dem Zeh und die Ferse. Diese drei Punkte. Und unser Fußgewölbe ist leicht angehoben, wenn wir stehen. Stell dich erstmal so gelenkschmal hin und spür diese drei Punkte. Und jetzt merkst du vielleicht schon, ob du eher nach innen neigst oder ob du eher nach außen neigst.
Also ehrlich gesagt hat man damit schon mal eine Menge zu tun. Und wenn du jetzt deine Knie beugst, dann geht dieses Fußgewölbe, das wird flacher. Das heißt, diese drei Punkte gehen ein bisschen auseinander. Wenn du deine Knie wieder streckst, kommen die wieder zusammen. Nichtsdestotrotz mach das nochmal und visualisiere wie deine Plantarfaszie sich öffnet, wie dieses Fußgewölbe, sich öffnet und wieder anhebt. Und trotzdem bleibst du mit all diesen drei Punkten gut kontrolliert, belastet auf dem Boden. Einmal mehr. Jetzt machen wir die sogenannte Uhr, die gestehende Uhr. Okay, geh einfach einen Schritt vor, wenn deine Matte da liegt, sodass du dein Bein auch nach hinten nehmen kannst. Und wir gehen jetzt gleich, ein Bein ist der Zeiger, also wir verlagern uns auf unser linkes Bein und das rechte Bein macht, das zeigt einmal zur Zwölf, dann zur Eins, für mich ist es die 11, für dich zur 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 bis zur 8. Okay?
Es geht darum, immer noch guten Stand zu halten. Wir beginnen, verlagern das Gewicht auf das linke Bein und bringen das rechte Bein nach vorne und du beugst das Standbein, alle drei Punkte belastet und kommst wieder hoch. Und dann rüber zur 1 und kommst wieder zurück. Und dann zur 2. Und deine 3 Punkte bleiben gut im Kontakt. Zur Seite. In die erste Diagonale nach hinten. Und zur 6. Und jetzt willst du hier nach hinten kreuzen. Das heißt, du nimmst deinen gleichseitigen Arm mit nach vorne als Gegengewicht. Das Becken dreht sich auf. Dieses Knie geht vielleicht ein bisschen nach innen.
Und kommst zurück. Und zur 8. Weil diese 8 so schön ist, machen wir die nochmal. Einmal noch. Und komm an. Stell die Füße auf. Und spür einfach einmal. Hast du auf diesem Fuß mehr Standfestigkeit als auf dem, auf dem du gerade gestanden hast. Gut, Prinzip ist klar, die andere Seite. Du beugst das Standbein, bringst das andere Bein nach vorne. Und zur Elf. Und dann ist es entweder die Drei oder die Neun. Der Fokus sind nicht die Zahlen, sondern Stand. Denk nochmal das, was das Sprunggelenk, das Fußgewölbe macht. Und dann direkt nach hinten. Vielleicht schonmal den gleichseitigen Arm nach vorne nehmen. Und dann die nächste Ziffer. Und die nächste. Und diese letzte machen wir nochmal. Ist das für dich die vier? Ich glaube ja. Das Knie darf nach innen gehen. Die drei Punkte bleiben belastet, wenn auch ein bisschen unterschiedlich. Aber alle bleiben. Einmal noch. Und dann stell deine Füße auf.
Nebeneinander. und steh gut und satt, hoffentlich, auf beiden Füßen. Mir gibt diese Übung unheimlich gute Erdung. Jetzt nimmst du deinen linken Fuß einfach vor deinen rechten, stellst ihn so auf und lässt dein Becken hängen, als ob du an einer Bushaltestelle stehst. Jetzt lass dieses Becken runterkommen, sodass du gut auf diesem Bein stehst und sinkst wieder ein. Und kommst hoch. Und es ist keine Belastung auf deinem linken Fuß. Null.
Es ist alles auf deinem rechten, auf deinem Standbein. Das richtet jetzt sehr gut dein Becken auf über deinem Hüftgelenk. Dann bleibst du hier, stehst gut und satt auf diesem Bein und hebst das andere Bein an und bringst es zurück. Mach das ein paar Mal. Du kannst deine Hände auf dein Becken nehmen oder woanders hin. Stehst gut auf diesen drei Punkten. So gut es geht, so satt es geht. Und wenn du kannst, lässt du das Bein mal oben, fasst das Bein, bringst deine Ellbögen nach außen und stehst hier gut auf deinem Bein. Und dann stell den Fuß auf und spüre kurz nach. Ich habe jetzt das Gefühl, ich stehe mehr auf diesem Bein. Andere Seite. Linker Fuß steht auf, lässt sich hängen, Bushaltestelle. Drücke mal die Hände auf dein Becken und jetzt bring beide Beckenknochen, diese Darmbeinstachel, auf eine Höhe und senk wieder ab. Und so verschraubst du dein Bein auf eine korrekte Art und Weise und denkst immer noch an diese drei Punkte. Verspürst du, dass sie sich ein bisschen öffnen, wenn du dein Becken zur Seite bringst und die ein bisschen zusammenkommen, wenn dein Becken in der ausgerichteten Position ist. Jetzt bleibst du hier oben, stehst richtig gut und satt auf diesem Bein und dann bringe das Bein nach vorne und nach hinten.
Kannst deine Arme mitnehmen oder auch nicht, kannst den Fuß über den Boden schleifen oder in der Luft lassen, langsam oder schnell. Dann lass das Bein mal vorne und wenn du kannst, Nimmst du deine Hände an das Knie, richtest dich lang auf, denkst an diese drei Punkte und senkst den Fuß. Du stellst deinen linken Fuß ein Stück nach vorne. Jetzt kommst du mit deinem rechten Fuß nach vorne, als ob deine Füße ein T bilden würden. Der Abstand wie du möchtest. Du drehst den Oberkörper mit. Jetzt beugst du in deinen Leisten, beugst du dich und lehnst dich nach vorne. Deine Knie kommen aufeinander zu. Und dann kommst du wieder hoch und bringst das Bein wieder zurück. Ja, du bringst das Bein. Guck, welchen Abstand willst du. Lehnst dich nach vorne und kommst wieder zurück. Mach das jetzt ein paar Mal vielleicht ein bisschen schneller. Warum machen wir das denn?
Das organisiert die Struktur in deiner Beinachse. schafft Platz in deinem, anders,, öffnet den Piriformis und kann sehr gut sozusagen sein für den Ischiasnerv, wenn du damit Problematiken hast. Sehr gut nach langem Sitzen, auch eine Wohltat für den unteren Rücken. Sieht komisch aus, ich weiß, nicht Instagramable, dass man peoplen muss. Und dann kommst du zurück und stellst einmal beide Füßchen nebeneinander. Ich find die mega. Anderen Fuß nach vorne und dann einmal langsam. Dreh dich mit, zusammenkommen und wieder zurück. Und dann in deinem Tempo. Spiel damit, wie weit willst du den Fuß wegstellen? Ist es besser für dich nah oder fern?
Ich gucke auch nochmal. Ich mag lieber weiter weg, dann habr ich eine bessere Innenrotation. Manchmal ist es so, man guckt so ein Programm oder macht so ein Programm mit und hinterher denkt man, da war doch eine Übung, die fand ich besonders cool. Vielleicht ist das diese, die du einfach mitnimmst und einfach mal zwischendurch machen kannst, wenn du lange gesessen hast oder wenn du mehr Halt möchtest, mehr Bodenkontakt, mehr Erdung. Ich glaube einmal noch. Und dann komm zurück und stell beide Füße auf. Wir kommen auf unsere Matte. Du kommst auf deine Art und Weise einfach runter. Wir wollen uns hinsetzen und die Füße vorne aufstellen. Jetzt wird es ein bisschen mehr pilatisch. Stell die Füße auf, aber mit dieser Idee im Kopf. Was erdet mich? Machen wir einen Pelvic Tilt. Du kannst deine Arme nach vorne nehmen oder deine Hände hinter den Beinen in die Kniekehlen nehmen. Und jetzt richte dich erstmal auf. Denk deine Sitzbeinhöcker ein bisschen zusammen. Schieb die Füße vielleicht noch ein bisschen mehr in den Boden und zieh deine Füße ein Stückchen zu dir. Und jetzt kipp das Becken, roll nach unten ab und spür, was ist geerdet. Sind deine Füße geerdet?
Ist dein Steißbein geerdet? Ist vielleicht sogar dein Kreuzbein geerdet? Und dann kommst du wieder rund nach oben hoch. Du denkst die Füße in den Boden, ziehst dich von da aus zurück und richtest dich nach oben auf. Und nochmal die Füße schieben in den Boden. Dein Steißbein rollt nach hinten. Und wenn du wieder nach oben hochkommst, denk die Füße in den Boden. Drück wirklich mit den Füßen und spür. Okay, erdet das mich? Zentriert mich das mehr? Mich schon. Mach das noch zweimal in deinem Tempo. Und hier ist der Einsatz der Füße ein kleiner Game Changer. Und dann rollen wir uns nach unten ab in die Rückenlage. Und strecken die Beine aus am Boden. Schließt die Beine zusammen. Wir machen die Hundreds mit diesem Fokus. Nimm die Arme nach oben hoch zur Decke und jetzt willst du dich anheben, weil dein unterster Brustwirbel, der senkt ab und deswegen hebst du deinen Oberkörper ab.
Jetzt bleibst du hier. Jetzt möchte ich, dass du spürst, dass dein unterer Rücken in Richtung Boden kommt, du ein Bein hebst, wenn du kannst das andere auch. Ansonsten beug beide Beine und komme anders in diese Position. Du kannst die Beine beugen und von da aus absenken oder von hier. Lendenwirbelsäule sinkt ab, Beine in deine Position. Denk ganz doll an diese Erdung. Denk an das so runterkommen, um hochzukommen und wir beginnen zu pumpen. Atme 1, 2, 3, 4, 5 und aus. Mach das weiter und denk, weil ich mich nach unten zentriere, kommt mein Scheitel ein bisschen höher. Vielleicht können meine Beine ein bisschen weiter öffnen, wenn ich kann, so schräg klopfen und tatschen auf der anderen Seite. Aber du kannst zu Hause einfach patschen, klatschen und deine Bauchmuskulatur zentrieren, indem dein unterer Rücken auf den Boden kommt. Das ist dein Anker. Und einmal noch. Und dann atme einfach nochmal aus, vertiefe deine Bauchdecke und Single Leg Circle. Du streckst dein linkes Bein gut am Boden aus und flex den Fuß. Bringst so viel Beinrückseite auf den Boden wie möglich. Deine Arme sind eng am Körper. Kreuzbein verankern und den Brustkorb verankern, Hinterkopf verankern, dann kann das rechte Bein federleicht nach oben hochschweben. Jetzt versuch dieses Bein zu entspannen, weil deine gesamte Körperrückseite geerdet ist. Kreuz das Bein rüber, nach unten, nach außen und wieder hoch. Und das machst du im Tempo dreimal. Alles andere bleibt verankert und weil du diese Verankerung, diese Erdung spürst, kann das andere Bein sich frei bewegen und dann in die andere Richtung kreisen. Alles bleibt stabil. Und letztes Mal. Dann senkt dieses lange Bein nach unten ab, flex den Fuß und schiebt die innere Ferse gefühlt nach vorne. Lass das Bein hier. Bring die Beinrückseite gut in den Boden. Wir machen das andere Bein. Lass dein Kreuzbein sinken, Brustkorb sinken, Schulterblätter sinken, Hinterhaupt sinken.
Trizeps und dann fließt das andere Bein federleicht nach oben hoch. Vielleicht bleibt es gebeugt, gar kein Ding. Und einmal langsam kreuzen. Du bist verankert und kommst nach oben hoch im Tempo und kreuzen und nach oben hoch. Leichtes Spiel hier in dem Oberschenkel. Letztes Mal andersrum, im Hüftgelenk meine ich. Und komm hoch. Letztes Mal komm nach oben hoch, flex den Fuß, senk alles nach unten ab. Und weil du es nach unten absenkst, kannst du das Bein nach unten nehmen. Sehr gut. Stell die Füße auf. Single Leg Stretch. Du hebst die Beine einfach an, ziehst sie ran an den Körper und lässt dein Becken so ein bisschen zu dir kommen. Jetzt hebst du den Kopf an, Brustbein sinkt, nimmst deine rechte Hand an dein linkes Knie, deine linke Hand an den linken Fuß und ziehst das Bein ran. Jetzt verankere dein Kreuzbein. und komm nach oben hoch. Und jetzt schieb mal deinen Unterschenkel, nicht sichtbar, nach oben hoch, um deinen unteren Rücken besser zu verankern. Zieh das Bein gerne ran, aber schieb trotzdem den Unterschenkel nach oben hoch. Und dann wechselst du einmal Seite und versuchst genau da zu sein. Zack!
Und jetzt denk nochmal, Kreuzbein sinkt runter, unterer Rücken sinkt runter, Unterschenkel schiebt nach oben. Und dann machen wir das im Tempo, im Wechsel. Und wechseln. Und wechseln. Wechseln. Dein Unterschenkel nach oben hoch. Atme weiter. Letztes Mal. Und dann beugt beide Beine und leg den Kopf wieder ab, für Double Leg Stretch. Das Becken ist ein bisschen herangezogen, du nimmst deine Hände an die Ausseiten. Weil dein unterster Brustwirbel sinkt, hebt der Oberkörper an. Das ist da die Verankerung. Schieb deine Knie nach außen in deine Hände, dass dein Kreuzbein nach unten sinkt. Und jetzt streck deine Arme nach hinten, deine Beine nach vorne und dein Kreuzbein ist die Verankerung und deine Lendenwirbelsäule. Kreis zurück, Becken hebt sich ein bisschen an. Einatmen, streckst du dich aus und ausatmend kommst du zurück. Vielleicht kannst du immer noch diese Verankerung ein bisschen verstärken, weil du die Knie nach außen schiebst. Einmal noch und dann senkt den Oberkörper ab, zieht die Beine ran und entspannt. Nimm deine Hände hinter den Kopf, deine Ellbögen sind im peripheren Sehen, du ziehst deinen Nacken in die Länge, kommst nochmal hoch in deinen Chestlift, streckst die Beine nach oben zur Decke aus, soweit es geht für die Double Leg Lowers. Ziehst deine Beine zusammen. Jetzt denk nochmal Kreuzbein nach unten, Lendenwirbelsäule nach unten, weil dein Oberkörper hebt. Und jetzt senk deine Beine so weit ab, dass das alles so bleibt und heb wieder nach oben an.
Einatmen, senk ab. und ausatmen. Heb an, vielleicht kannst du dich noch mehr erden. Eins, geh nach unten, während das andere nach oben hoch geht. Letztes Mal. Und dann beugt die Beine für Criss Cross. Rutsche den Oberkörper nach links und streck dein rechtes Bein aus. Bleib für einen Moment hier. Kreuzbein verankern, Ellenbogen zieht nach hinten, Ellenbogen zieht nach oben, anderes Knie zieht ran. Wechseln auf die andere Seite. Du zentrierst dich, verankerst dich, streckst das Bein nach vorne, bringst den Ellbogen nach hinten, kommst vielleicht ein bisschen höher und kommst wieder zurück mit dem Tempo. Und aus, sammeln, drehen und komm zurück. Bleib in deiner Achse. Twist.
Und komm zurück. Bleib in deiner Achse. Letztes Mal. Und dann komm an, zieh die Beine ran und komm mit Schwung nach oben hoch in den Sitz für Spine-Twist. Streckst deine Beine so lang aus, dass du gerade sitzen kannst. So oder so. Füße, Hüftgelenksschmal. Und jetzt möchtest du dich verankern, weil deine Beine schieben nach unten, deine hinteren Oberschenkel schieben in den Boden und vielleicht spürst du deswegen noch ein bisschen mehr, Sitzbeinhöcker kommen zusammen. Jetzt nimm deine Arme nach vorne und du schiebst nach unten und deswegen liftest du. Nimm den Kopf nach vorne, lehn dich nach vorne, komm in den wunderschönsten Spinestretch ever und veranker deine Beinrückseite. Spür, was passiert in deinen Sitzbeinhöckern, was passiert in deinen Po-Muskeln. Und dann komm wieder nach oben hoch. und da kannst du deine vorderen Oberschenkel dadurch ein bisschen entspannen. Im Atemrhythmus atme mal ein auf dem Weg nach vorne und atme aus auf dem Weg wieder nach oben hoch. Einatmen kommst du nach vorne und ausatmung kommst du wieder nach oben hoch.
Machst das nochmal und spürst vielleicht, weil du dich da verankerst, kannst du ein bisschen weiter rüberkommen. Das erdet mich. Und dann komm nach oben hoch in den Sitz. Stell deine Füße auf, Hände hinter dich und bring dein Becken nach vorne für rolling like a ball. Lehnst du dich rüber über deine Beine, fasst deine Hände an dein Sprunggelenk, bringst deine Knie nach außen. Jetzt roll nach hinten, hinter deine Sitzbeinhöcker und bring den Blick zu deinem Bauch. Ellbogens schielen nach außen. Und während du jetzt rollst, denkst du dir, der Boden trägt mich. Roll zurück auf deine Schulterblätter, Achtung nicht auf den Kopf.
Und ausatmen, komm wieder nach oben hoch. In deinem Tempo. Ich finde es ein sehr schönes Bild. Der Boden trägt mich. Einmal noch. Und dann bleib hier oben. Kreuz die Beine und komm in deinen Vierfüßlerstand. Bringst deine Hände unter deine Schultern, deine Knie unter deine Hüftgelenke. Jetzt schieb ganz bewusst, komm so weit nach vorne, dass du nach hinten genug Platz hast, deine Beine auszustrecken. Ganz bewusst die Hände in den Boden hinein, als ob du den Boden wegschieben würdest. Und weil du den Boden wegschiebst, gibt er dir Halt. Jetzt dreh dein Trizeps nach hinten in Richtung Knie, verlängere deinen Nacken. Hier gut ausgerichtet. Wirklich den Trizeps nach hinten bringen und wieder lösen als zusammenbrechen lassen. Und nochmal, du schiebst deine Hände in den Boden, schieb den Boden weg. Bring den Trizeps nach hinten. und zieh dich in die Länge. Jetzt streck das linke Bein am Boden entlang nach hinten aus, stell die Zehen auf, finde deine Stabilität hier ganz ganz bewusst, Trizeps bleibt und dann das andere Bein dazu auch ausstrecken.
Schöne Länge finden, Füße in den Boden schieben, Hände in den Boden schieben, dadurch kriegst du die Kraft, dein Trizeps dreht sich ein. Und dann ein Bein wieder zurück, Knie unter das Hüftgelenk stellen und das andere Bein dazu. Und nochmal zusammenbrechen. Und deine Hände sind jetzt ein bisschen so wie deine Füße im Stand. Das heißt, du streckst dich aus und vielleicht hebt das Handgewölbe, wird auch ein bisschen stärker. Trizeps, Länge, ein Bein, vielleicht das andere Bein jetzt mal zuerst nach hinten rausschieben, Fuß erden und dann die andere Seite. Federleicht dazu, beide Füße sind geerdet. Und jetzt schieb Dich aus Deinen Füßen nach vorne und wieder nach hinten. Und nochmal. Und durch diese Erdung Deiner Füße und Deiner Hände entsteht Kraft. Und jetzt kommst Du entweder auf Deine Knie oder Du bleibst so, um in die Bauchlage zu kommen. Du beugst Deine Arme und senkst nach unten ab.
Runter. Du lässt den Kopf angehoben und Du schiebst das Schambein in den Boden hinein. Das ist jetzt Dein Anker. Das Schambein ist Dein Anker. Lass nochmal los und spür vielleicht wie Deine Schultern nach oben hochkommen. Schieb nochmal das Schambein in den Boden hinein, dadurch kommt die Schulter nach unten und du verlängerst dich in dieser Position. Nimm deine Arme zur Seite, in Schulterhöhe wie ein T. Wenn du kannst, schließt du deine Beine. Und jetzt denk nochmal, Schambein schiebt so doll in den Boden, dass die Beine in die Länge kommen und ein bisschen absenken und senk wieder ab. Mach das nochmal. Die Ziehen in die Länge, heben an, weil das Schambein mehr schiebt. Das ist eine kleine Bewegung. Jetzt heb gleichzeitig die Hände auch an. Deine Beine, Füße heben, deine Arme heben, weil dein Schambein schiebt, du fliegst. Senk wieder ab und vielleicht möchtest du deine Brust, deinen Oberkörper mehr heben?
Vielleicht kannst du das, vielleicht nicht. Versuch, deine Beine geschlossen zu lassen, wenn das für dich okay ist. Denk, mein Schambein schiebt nach unten, verankert sich und ich fliege los. Ein Mal noch. Und dann nimm die Hände wieder unter deine, neben deine Schultern. Drück dich hoch und komm in den Vierfüßlerstand und bleib hier in dieser Position. Komm hoch in den hohen Kniestand und dreh dich seitlich auf deiner Matte aus für Kneeling Sidekick Prep. Erstmal deine Knie verankern. Dann dein rechtes Bein zur Seite bringen und den Fuß, wenn es geht, parallel aufstellen. Ferse und Knie auf einer Linie. Nimm deine Arme zur Seite und jetzt lehnst du dich rüber und nimmst deine linke Hand hier unter deine Schulter. Du kannst die Hand aufstützen, du kannst aber auch eine Faust aufstützen. Der Arm geht nach oben hoch. Und bei dem Prinzip bleiben wir jetzt. Das heißt, Knie und Hand erden und wieder lösen.
Nochmal drücken, wirklich beides drücken und wieder lösen. Und nochmal, weil du das drückst. kommst du in die Länge und jetzt heb das Bein an und senke es wieder ab. Du schiebst immer noch gleichmäßig Hand und Knie in den Boden. Wenn du dich darauf fokussierst und dir vorstellst, dass dein Bein einfach wie automatisch nach oben hochkommt. Schieben, um zu heben. Der Arm zieht nach oben. Zieh dich in deine Länge. Und denke, ich erde mich und deswegen komme ich hoch. Ein letztes Mal. Und dann setzt das Knie wieder auf und komm hoch in den hohen Kniestand. Andere Seite. Stell das Bein zur Seite, Ferse in Ausrichtung mit dem Knie. Lehn dich rüber, Faust oder Hand aufsetzen. Die Hand in den Boden. Jetzt sink nochmal ein. Knie und Fuß machen nix. Schieb Hand und Knie wieder in den Boden hinein. Nochmal senken und hüpfen. Du spürst vielleicht, weil du das drückst, aktivierst du sämtliche Muskeln.
Du musst gar nicht denken, ich aktiviere meinen Bauch oder so. Es passiert einfach. Ist das nicht toll? Der Körper ist ein Krimi. Bleib hier oben, schieb Hand und Knie in den Boden hinein und weil die hinein schieben, hebst du das Bein und senkst wieder ab. Und nochmal. Erdung. Einmal noch. Und dann komm nach oben hoch in den hohen Kniestand und komm nochmal in den Vierfüßlerstand. An den Anfang der Matte wieder Hände schieben. Oberarme drehen nach hinten, Schultern sind breit, schieb ein Bein nach hinten, stell die Zehen auf, wirklich erden und dann das andere Bein dazu.
Okay, versuchen drei Liegestütze. Denk, deine Arme, deine Hände machen wieder das, was deine Füße vorhin gemacht haben. Das kann ganz klein sein. Schieb. Und dann bleib lang, schieb das Steißbein nach oben hoch. Zur Decke. Und dann lauf mit deinen Händen zu deinen Füßen. Eins, zwei, drei, vier. Lass den Kopf hängen. Und finde wieder diesen Drei-Punkte-Stand. Und jetzt schieb deine Füße in den Boden, um das Becken aufzurichten, um nach oben hochzurollen. In den Stand. Heb die Arme über die Seite nach oben. Denk an diese drei Punkte. Roll nach unten ab. Bleib auf diesen drei Punkten. Lauf mit den Händen nach vorne in deinen Front Support. Wieder vier Schritte. Schieb deine Hände in den Boden, deine Füße in den Boden.
Zieh dich in die Länge. Drei Liegestütze. Beugen und strecken. Lass deine Schultern so stabil wie möglich. Beide Ellbögen parallel. Jetzt schiebt das Steißbein nach oben hoch, verankere dich und lauf federleicht mit den Händen zu den Füßen, weil deine Füße gut geerdet sind. Bleib für einen Moment hängen, schieb die Füße in den Boden und roll vom Becken aus nach oben hoch in den Stand. Einmal noch. Heb die Arme über die Seite, wachse, roll nach unten ab, lauf mit den Händen nach vorne. Stabilisiere dich, Hände schieben, Füße schieben. Beug die Arme, versuch sie parallel zu lassen, deine Arme nicht nach außen kommen zu lassen.
Hände schieben, Füße schieben. Bleib gestreckt, schieb das Steißbein nach oben hoch. Lauf zurück. Eins, zwei, drei, vier. Lass deine Füße gut in den Boden verankern und roll nach oben hoch in den Stand. Dann komm nochmal zum Schluss auf die Matte in den Hüftgelenksbreiten Stand. Fühl nochmal diese drei Punkte. Schließ gerne für einen Moment die Augen. und ich möchte dir den Impuls geben. Was trägt dich und wo fühlst du dich kraftvoll verbunden? Das kann sein hier im Pilates Training, in deinem Bewegungsalltag oder in deinem Leben allgemein. Trägt dich und wo fühlst du dich kraftvoll verbunden? Nimm diese Gedanken einmal mit in den Tag oder in das Jahr oder in das nächste Training und dann öffne die Augen. Aus meiner persönlichen Sicht, für mich kann ich nur sprechen, durch wirklich schwierige Zeiten und für mich ist es Pilates. Pilates gibt mir Kraft und Pilates erdet mich. Danke dir und ich freue mich von dir zu hören, wie dir die Serie gefallen hat. Schönes neues Jahr!